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Kostenloser Rückversand bald nicht mehr Pflicht
Es ist so einfach und bequem: Das Bestellen per Mausklick im Internet, und wenn die Ware nicht gefällt, da schickt man sie einfach und kostenlos zurück. Doch das kann bald ein Ende haben.

 

 

In den letzten Jahren hat das Geschäft im Internet rasant zugenommen. Große Anbieter wie Amazon oder Zalando setzen darauf, dass der Kunde gemütlich vom Sofa aus bummeln geht, in aller Ruhe auswählt und bei Nichtgefallen einfach das Paket kostenfrei zurücksendet. Doch wird das auch so bleiben?

Bereits im Sommer 2011 hat das Europaparlament eine Verbraucherrechterichtlinie (VRRL) beschlossen, die unter anderem Online-Händlern das Recht gibt, Rücksendekosten auf den Kunden zu übertragen. Diese Richtlinie muss die Bundesregierung nun bis Ende dieses Jahres im Bundesrecht umsetzen, so dass sie bis zum 13. Juni kommenden Jahres in Kraft treten kann.

Bisher war und ist, bis zum Inkrafttreten der EU-Richtlinie, der Rückversand von bestellten Waren aus dem Internet per Fernabsatzgesetz geregelt. Dort ist festgelegt, dass der Verkäufer grundsätzlich die Rücksendekosten zu tragen hat. Die neue Regelung sieht jedoch vor, dass Verbraucher die Rücksendekosten künftig immer selbst tragen müssen, unabhängig von dem Wert der Ware. Jedoch muss der Anbieter den Kunden im Vorfeld ausdrücklich darüber informieren. Die Kosten der Hinsendung muss der Händler bei einem Widerruf allerdings zurückerstatten. Selbstverständlich steht es jedem Unternehmen frei, ob und wie es diese Richtlinie umsetzt, dass heißt, das Unternehmen kann die Kosten natürlich auch übernehmen. Zahlreiche große Onlineanbieter haben bereits bekanntgegeben, dass sie auch nach Inkrafttreten der neuen EU-Richtlinie weiterhin die Kosten für den Rückversand übernehmen. Dem Kunden sei empfohlen, sich nach Inkrafttreten der Richtlinie vor jeder Bestellung umfassend in den AGBs zu informieren.

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