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Wege zur selbstbestimmten Existenz
Was das Land braucht, sindMenschen, die Eigeninitiative zeigen, Leute, die etwas unternehmen wollen – Unternehmer eben.

Doch der Weg zum eigenen Unternehmen ist sehr schwer. Es muss an sehr vieles zur gleichen Zeit gedacht werden und es muss einen detaillierten Plan geben, bevor das Gründen überhaupt beginnen kann. Vor allem aber sollte man jede Hilfe annehmen und jeden Fachmann zu Rate ziehen, den man bekommen kann. Das A und O für jeden zukünftigen Unternehmer lautet Information.


Das Job-Center, die Handwerkskammer, die IHK und die Volkshochschulen sowie Bildungsträger und Unternehmensberatungen bieten Schulungen für potentielle Existenzgründer an. Hier eingesetzte Zeit und eingesetztes Kapital verzinst sich dann auch schneller als gedacht. Selbstverständlich sind Quellen wie das Internet und die Literatur für die Existenzgründung enorm hilfreich und auch das Finanzamt lässt zukünftige Steuerzahler nicht im Regen stehen und gibt nützliche Tipps. Die bekommt man sicherlich auch von Freunden, Bekannten und zukünftigen Geschäftspartnern. Nicht zu vergessen ist die Wahl (s)eines Steuerberaters. Der ist unbestritten eine der wichtigsten Informationsquellen.

Unternehmen wie das Allex-Pankow, ein Existenzgründerbüro hier in Pankow, können die wohl umfassendste Hilfe geben, wenn es darum geht, ein Unternehmen zu gründen, ohne auch nur einen Aspekt außer Acht zu lassen. Sie bieten quasi das, was Sie sich sonst an verschiedenen Stellen besorgen und in Erfahrung bringen müssen als „Gesamtpaket".

Sie müssen an alles denken!
Wie bereits erwähnt, setzt die Existenzgründung, also die Realisierung beruflicher Selbstständigkeit, einen detaillierten und gut durchdachten Plan voraus.
Inhalte dieses Plans sollten unter anderem folgende Punkte sein:
Die Geschäftsidee: Sie müssen sich schon im Vorhinein aller Stärken und Schwächen Ihrer Geschäftsidee bewusst sein und Ihre genaue Markt- und Konkurrenzsituation kennen. Machen Sie aus einem Gedanken eine Geschäftsidee.
Ein genaues Unternehmenskonzept: Ein gutes Konzept zeigt Ihnen Stärken und Schwächen im Vorfeld genau auf. Aktualisieren Sie Ihr Konzept zudem immer entsprechend den neuesten Entwicklungen am Markt.
Fassen Sie alles in einem Exposé zusammen, das Sie zum Beispiel bei der Bank ohne Bedenken vorzeigen können. Stellen Sie darin unter anderem Ihre Idee vor, den Namen Ihres zukünftigen Unternehmens, stellen Sie sich persönlich mit einem Lebenslauf vor, erwähnen Sie eventuell schon vorhandene Kunden und halten Sie darin einen genauen Kosten- und Finanzierungsplan bereit.
Die Finanzierung: Auch die Einnahmen und Ausgaben Ihres zukünftigen Unternehmens müssen Sie bereits im Vorfeld akribisch planen. Berücksichtigen Sie alle Eventualitäten und die Anlaufphase, dann können Sie auch auf Unerwartetes gelassen reagieren. Beziehen Sie Eigenkapital, öffentliche Fördermittel, Existenzgründerprogramme sowie speziell für Ihre Branche existierende Förderprogramme oder Bankdarlehen u.s.w. ein.
Marketing: Inzwischen müssen Sie Ihren Markt, Ihre Konkurrenz und Ihre Zielgruppe gut kennen. Überlegen Sie, wie Sie das Interesse potentieller Kunden wecken können.
Marktlücken erkennen: Auch in bereits gesättigten Märkten können Marktnischen gefunden werden. Freundlicher Umgang mit der Kundschaft, gute Beratung und ein umfangreiches Serviceangebot sind letztlich auch Marktnischen.
Kooperationen: Die Menschen sind bequem, daher wollen Sie meist alles aus einer Hand. Doch niemand ist in allen Gebieten unschlagbar. Arbeiten Sie also eng mit anderen Betrieben zusammen, um so auch Ihr eigenes Unternehmen aufzuwerten.
Das Personal: Suchen Sie Ihre Mitarbeiter sorgfältig aus und sorgen Sie für ausreichende Motivation. Auch von ihnen hängt Ihr Erfolg ab.
Die Eröffnung: Zum Abschluss, nach erfolgreicher Planung und akribischen Vorbereitungen kommt die Eröffnung Ihres Geschäfts.

Um Ihren Plan gut durchziehen zu können, dürfen Sie auch die mentale Stärke nicht außer Acht lassen, die Sie in dieser Zeit brauchen. Der unbedingte Wille zum Erfolg ist nicht zu unterschätzen, denn als Unternehmer müssen Sie erst einmal auf die gewohnte Freizeit und den regelmäßigen Urlaub verzichten. Auch ein starkes Selbstvertrauen ist essenziell, denn nur, wenn Sie auch an sich und Ihre Idee glauben, können Sie sich durchsetzen.

Unterstützung für die Unternehmensgründung
Um Unterstützung bei der Gründung eines neuen Unternehmens vom Staat zu erhalten, gilt es, einige Dinge im Voraus zu beachten. Zunächst muss der zukünftige Unternehmer wenigstens einen Tag bei der Agentur für Arbeit gemeldet sein und bis zum Zeitpunkt der Gründung noch wenigstens drei Monate Anspruch auf ALG I haben. Die Profession, die später auch Gegenstand des Unternehmens sein soll, kann aber trotzdem vorher schon als Nebenerwerb ausgeführt werden, wenn die Arbeitszeit bei unter 15 Stunden in der Woche liegt. Je nachdem, ob man ALG I oder ALG II Empfänger ist, ergeben sich dann weitere Bedingungen und Voraussetzungen. Diese können Sie im Einzelnen in einem Existenzgründerbüro in Erfahrung bringen. Dort erhalten Sie auch Informationen für die Erstellung Ihres Exposés und weitere hilfreiche Tipps vom Fachmann.

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