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Ein tierischer Aktionstag
Am 27. Juni 2014 ist es wieder soweit: unsere liebsten Haustiere erobern wieder die Büros und Arbeitsstellen überall in Deutschland. Bereits zum siebten Mal ruft der Deutsche Tierschutzbund zum Aktionstag „Kollege Hund“ auf, bei dem Mitarbeiter quer durch alle Branchen ihren Hund mit zur Arbeit nehmen können. Über 1000 Unternehmen haben im letzten Jahr an dieser Aktion teilgenommen.

Ursprünglich kommt dieser Aktionstag aus den USA: „Take your Dog to Work" heißt es dort und an diesem Tag schnuppern die Hunde Büro- und Arbeitsluft. So können die Mitarbeiter sowie Arbeitgeber austesten, ob ein mögliches Miteinander mit Hund im Büroalltag funktioniert und Berührungsängste können überwunden werden.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich mit dem „Kollegen Hund" das Betriebsklima verbessert, indem Stress abgebaut wird und Anreize für die Mitarbeiter geschaffen werden. Der Hund hat eine beruhigende und positive Wirkung auf den Menschen, denn die stressfreien Lebensgewohnheiten (Essen, Schlafen, Spielen und viel Spazieren gehen) können auf den Menschen abfärben. Die meisten Menschen werden beim Anblick eines Hundes ruhiger, die Nervosität wird gedämpft - sofern man keine Angst vor Hunden hat - und soziale Kontakt kommen durch das Gesprächsthema Hund wie von allein zu Stande. Die Vierbeiner nehmen dann die Rolle des „Eisbrechers" ein.

Voraussetzung ist natürlich, dass der Chef und die anderen Kollegen damit einverstanden sind, dass der geliebte Vierbeiner sein Herrchen einen Tag lang begleiten darf. Außerdem muss sichergestellt sein, dass die Räumlichkeiten auch für den Hund geeignet sind. Dafür muss unter anderem ein Rückzugsort für den „Kollegen Hund" vorhanden sein, der Napf, die Wasserschale und das Spielzeug dürfen natürlich auch nicht fehlen. Die Pause sollten die Hundebesitzer zusammen mit ihrem Hund verbringen. Wenn alles gut läuft und die menschlichen Kollegen sich wohlfühlen, begleiten Sie den „Kollegen Hund" sogar beim Gassi gehen.

Allerdings sollte im Vorfeld auch sichergestellt sein, dass der Hund auch „Büro tauglich" ist. Denn ist er sehr verspielt oder auch aggressiv, kann er auch den Arbeitsablauf negativ beeinflussen. Außerdem sollte vorher überprüft werden, ob sich Mitarbeiter von Hunden bedroht fühlen oder ob sie eine Allergie gegen Tierhaare haben.

Firmen, die sich am bundesweiten Aktionstag „Kollege Hund" beteiligen möchten, können sich unter www.kollege-hund.de zur gegebenen Zeit anmelden und erhalten vom Deutschen Tierbund eine Urkunde, die sie als tierfreundliches Unternehmen auszeichnet. Sogar Bundestagsabgeordnete aus mehreren Fraktionen setzen sich für den Aktionstag ein und bewerben den „Kollegen Hund". Im Bundestag sind bisher nur Blindenhunde zugelassen.

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