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Rente aufbessern ohne Verluste
Eigentlich freuen sich die meisten auf ihren Ruhestand. Dann können sie endlich die Dinge machen, die im bisherigen Arbeitsleben zu kurz gekommen sind: Reisen, Bücher lesen, eine Sprache lernen und vieles mehr. Doch manchen Rentner kribbelt es trotz alledem in den Fingern und sie haben Lust wieder zu arbeiten, denn Sie suchen nach sozialen Kontakten und nach sinnvoller Beschäftigung. Oder aber Sie sind gezwungen etwas dazu verdienen, da die normale Rente nicht ausreicht und die Altersarmut droht. Auf was Sie dabei achten müssen, dass erfahren Sie an dieser Stelle.

Neben der üblichen Rente können Ruheständler weitere Einnahmen erzielen. Laut Bundesagentur für Arbeit geht jeder 16 Rentner über 60 Jahre einer Tätigkeit nach. Bundesweit sind das mehr als 1,24 Millionen Menschen. Allerdings müssen sie sich dabei an bestimmte Regeln halten, damit keine Nachteile entstehen. Besonders Rentner mit zwei Altersbezügen wie Alters-und Witwenrente müssen aufpassen.

Ruheständler, die eine volle Erwerbsminderungsrente erhalten, dürfen im Monat bis zu 450 Euro dazu verdienen. Zweimal im Jahr dürfen sogar 900 Euro erarbeitet werden, ohne dass mit Sie mit Kürzungen rechnen müssen. Wenn Sie über die Beträge hinaus Geld erwirtschaften, wird die Rente je nach Höhe des Einkommens gekürzt. Die Grenzen des Nebenverdiensts bei Rentnern mit teilweiser Erwerbsminderung sind höher. Die Höhe wird individuell berechnet und im Rentenbescheid aufgeschlüsselt. Bei der Berechnung werden auch Sozialleistungen beachtet. Ruheständler, die mit 65 Jahren bzw. mit dem Erreichen ihrer individuellen Altersgrenze in Rente gehen, können ohne Bedenken einer ihnen lieben Beschäftigung nachgehen. Durch den zu erwartenden Verdienst wird die Rente nicht vermindert. Dagegen sieht es bei den Rentnern, die früher in den Ruhestand gehen, schon ganz anders aus. Bei der Altersvollrente vor 65 Jahren gilt eine Einkommensbeschränkung von 450 Euro monatlich. Zweimal im Jahr können Sie aber bis zu 900 Euro dazu verdienen. Liegt der Verdienst höher, kann die Rente um ein Drittel, um die Hälfte oder um zwei Drittel gekürzt werden. So kann es auch passieren, dass die Rente durch den Nebenverdienst so gekürzt wird, dass unterm Strich weniger im Monat übrig bleibt als ohne den zusätzlichen Job.

Im Falle einer Altersteilrente fallen die Möglichkeiten eines Hinzuverdienst größer aus. Wie bei der teilweisen Erwerbsminderungsrente werden die Grenzen auch hier wieder individuell berechnet. Mit Ihrem aktuellen Rentenbescheid erhalten Sie auch über den möglichen Hinzuverdienst Auskunft. Aber auch bei dieser Form von Rente ist es Ihnen vergönnt, zweimal im Jahr das Doppelte dazu zu verdienen. Grundsätzlich gilt: solange es sich bei dem Nebenverdienst um einen 450 Euro Job (Minijob) handelt, werden keine Steuern oder Sozialabgaben abgeführt. Und die rüstigen Rentner haben sehr gute Chancen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt. Ihre Qualifikationen, ihr Fleiß und ihre Zeit werden dringend benötigt. Vor allem in den Bereichen Einzelhandel, Garten- und Landschaftsbau, Gastronomie, Hausverwaltung und im Gesundheitswesen werden ihre Arbeitskräfte benötigt. Die Arbeit als Aushilfe in Tierheimen, sogenannte Leih-Omis und Opis, Urlaubsvertretungen für kleine und mittelständische Betriebe sowie Agenturen und weitere interessante Jobs nach dem eigentlichen Job warten auf Sie.

Vor der Jobaufnahme sollten Sie sich jedoch bei Ihrem Rentenversicherungsträger Erkundigungen einholen, ob ihre Rente in irgendeiner Weise von der Nebenbeschäftigung betroffen sein könnte. So bleiben böse Überraschungen erspart.

Quelle:
Deutsche Rentenversicherung;
weitere Informationen
finden Sie auch unter
www.deutsche-rentenversicherung.de

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