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Tipps für eine gesunde Ernährung bei Diabetes
Die Zeit der Tabus ist vorbei: Wer Diabetes hat und eine intensivierte konventionelle Insulintherapie (ICT) oder Pumpentherapie durchführt, muss weder eine spezielle Diät halten, noch gänzlich auf Zucker und Alkohol verzichten, wie das früher empfohlen wurde. Die moderne Diabetestherapie macht es möglich: Blutzucker messen, Broteinheiten (BE) oder Kohlenhydrateinheiten (KE) der Mahlzeit abschätzen, anschließend das benötigte Insulin berechnen und verabreichen.

Diabetiker wie Nicht-Diabetiker sollten allerdings auf eine ausgewogene Ernährung achten. Dabei kommt es auf die richtige Mischung von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß an.

Kohlenhydrate sind Sattmacher und Energiespender Nr. 1 und bilden die Basis unserer täglichen Ernährung.

Sie versorgen den Körper mit Energie und dienen ihm als Baustoff. Für Menschen mit Diabetes ist es wichtig, sich die Kohlenhydrate genauer anzuschauen, denn diese lassen den Blutzucker - abhängig von ihrem glykämischen Index - unterschiedlich schnell ansteigen: Ballaststoffreiche Lebensmittel, z. B. Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte, haben einen niedrigen glykämischen Index. Der Blutzucker steigt langsam an und bleibt konstanter; Spitzen werden vermieden. Lebensmittel, die schnell verdauliche Kohlenhydrate enthalten, wie z.B. Marmelade, Früchte (wie Bananen und Weintrauben) und süße Getränke, lassen den Blutzucker schnell ansteigen und sind nur vorteilhaft bei einer Unterzuckerung - nicht für die tägliche Ernährung.

Haushaltszucker und die Alternativen:
Haushaltszucker ist für Menschen mit Diabetes nicht mehr grundsätzlich verboten, wie es früher der Fall war. Die Ernährungsrichtlinien erlauben heute die Aufnahme freier Zucker bis zu 50 Gramm am Tag. Zu Haushaltszucker gibt es einige Alternativen, die den Blutzucker gar nicht oder nur sehr langsam erhöhen: Zuckeraustauschstoffe wie Erythrit, Xylit, Isomalt, Lactit, Sorbit oder Fructose sind natürlichen Ursprungs. Sie beeinflussen den Blutzucker nur geringfügig (Ausnahme: Fructose). Einige Stoffe haben fast keine Kalorien (wie Erythrit), andere enthalten Kalorien, aber weniger als Zucker (wie Xylit). Sie eignen sich auch zum Backen und Kochen. Sinnvolle Alternativen erhalten Sie in Ihrem Diabetes Fachgeschäft.

Obst und Gemüse - knackige Fitmacher für jeden Tag:
Obst und Gemüse sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen, dabei aber meist fett- und kalorienarm. Der Blutzuckerwert steigt langsamer und gleichmäßiger an und fällt ebenso wieder ab. Damit sind sie eine wichtige Basis unserer Ernährung. Obst und Gemüse enthalten viel Vitamin C und damit wichtige Antioxidantien, die aggressive Sauerstoffteilchen („freie Radikale") im Körper abfangen und so vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen können.

Fett in Maßen:
Ein Drittel des täglichen Energiebedarfs sollte über die Aufnahme von Fett gedeckt werden. Fett ist ein lebenswichtiger Energiespender, gleichzeitig aber so kalorienreich wie kein anderer Nährstoff: Fett im Übermaß wird in Form von Fettgewebe gespeichert. Für Diabetiker ist dies doppelt problematisch: Ein Zuviel an Fett und Kalorien senkt die Insulinempfindlichkeit und fördert die Insulinresistenz bei Typ 2-Diabetes. Andererseits wird durch das in tierischen Fetten enthaltene Cholesterin das Herz-Kreislauf-Risiko erhöht. Bei Fetten sollte man deshalb Nahrungsmittel mit ungesättigten Fettsäuren bevorzugen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie in Ihrem Diabetes Fachgeschäft. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Diabetologen.

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