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Frühjahrsputz für Ihren Wagen
Nach einem langen, kalten und auch nassen Winter, benötigt Ihr Fahrzeug einen gründlichen Frühjahrsputz.

Lack, Karosserie und Reifen
Meist kommen Kratzer am Lack erst richtig zum Vorschein, sobald Sie das Auto gründlich gewaschen haben. Für leichte, oberflächliche Kratzer nehmen Sie Autopolitur und Watte. Im Handel sind auch Lackstifte erhältlich. Wenn die Kratzer tiefer, bis aufs Blech gehen, sollten Sie einen Profi hinzuziehen, denn dann ist eine Grundierung notwendig. Ist der Lack an Ihrem Auto noch relativ frisch, sollten Sie mit intensiverer Pflege mindestens ein halbes Jahr warten, bis er nachgehärtet ist. Allgemein gilt für den Frühjahrsputz: besser mit klarem Wasser waschen, dann polieren und mit im Handel erhältlichen Lackkonservierer behandeln, um den Lack widerstandsfähiger zu machen und ihn für die kommenden Sommermonate vor Blütenstaub und Baumharz zu schützen. Beim Versiegeln Ihres Autolacks sollten Sie darauf achten, keine Insektenreste, Harz oder Teer mit zu versiegeln.

Vergessen Sie auf keinen Fall, die Reifen zu wechseln. Bevor Sie die Sommerreifen aufziehen, sollten diese und auch die Felgen noch einmal gründlich gereinigt werden. Nun sind Sie aber längst nicht fertig, jetzt kommt der Fahrzeuginnenraum an die Reihe.

Unterboden und Motor
Beim Frühjahrsputz ist es wichtig, sich das Auto auch einmal von unten anzusehen. Die Karosserie hat Steinschlag, Schmutz und Streusalz abbekommen. Am stärksten verschmutzt wird im Winter der Motor, denn er ist nach unten offen und viele Teile sind nicht lackiert, wie zum Beispiel der Zylinderkopf oder das Gehäuse der Lichtmaschine. Das Salz kann hier der Elektrik schaden und muss gründlich entfernt werden. Um keine Leitungen zu beschädigen, sollten Sie die Motorwäsche in jedem Fall vom Fachmann durchführen lassen. Dieser kann bei der Gelegenheit dann gleich mal den Auspuff checken, denn auch dieser Teil Ihres Fahrzeugs ist im Winter starken Belastungen ausgesetzt.

Innenraum
Wenn Sie keinen Stromanschluss in der Nähe haben, ist es am günstigsten, für die Reinigung zur Autowaschanlage zu fahren. Hier haben Sie auch gleich Münzstaubsauger bei der Hand, mit denen Sie Boden und Sitze gründlich absaugen können. Vorher müssen Sie natürlich die Fußmatten herausnehmen und am Ausklopfrost abklopfen. Bei wem sich im Winter viel Feuchtigkeit angesammelt hat tut gut daran, ein paar Tage lang mit Zeitung anstelle der Fußmatten zu fahren. Die Feuchtigkeit muss raus, denn sonst könnten unangenehme Gerüche entstehen. Wessen Innenraum dahingehend schon betroffen ist, kann mit einem Ultraschallvernebler oder herkömmliches Katzenstreu in einem Strumpf Abhilfe schaffen. Denken Sie beim Reinigen des Fahrzeuginneren auch an den Kofferraum. Am tiefsten Punkt des Kofferraums befindet sich der Wasserablauf. Prüfen Sie, ob sich hier Kondenswasser staut, denn dann ist Rostbildung vorprogrammiert. Sollte im Kofferraum Ihr Ersatzrad liegen, nehmen Sie es ruhig einmal aus der Wanne heraus, prüfen den Luftdruck und füllen es eventuell mit ausreichend Luft nach.

Nun blitzt und blinkt das Auto für Ihre Spritztour in den Frühling.

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Uwe Kranert