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Keine Lockerung beim häuslichen Arbeitszimmer
Kürzlich entschied der Bundesfinanzhof, dass es keine Lockerung beim der Regelung zum häuslichen Arbeitszimmer gibt. Die Arbeitsstätte im Haus oder in der Wohnung muss klar definiert sein – eine Arbeitsecke oder ein Schreibtisch im Gästezimmer reicht nicht aus, um dieses von der Steuer abzusetzen.

Mit dieser Entscheidung ist klar, dass auch weiterhin viele Steuerzahler das so genannte „Homeoffice" nicht steuerlich absetzen können. Aber zumindest bringt diese richterliche Entscheidung nun endlich Klarheit, in welchen Fällen die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer als Werbungskosten geltend gemacht werden können und in welchen Fällen nicht.

Es wurde beschlossen, dass eine überwiegende berufliche Nutzung erforderlich ist. Das heißt, dass die Kosten grundsätzlich nur dann absetzbar sind, wenn es eindeutig als Büro eingerichtet und allein oder zumindest ganz überwiegend betrieblich bzw. beruflich zur Einnahmenerzielung genutzt wird. Nach der aktuellen Gesetzeslage ist außerdem erforderlich, dass dem Betroffenen kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Der abzusetzende Betrag wurde auf 1.250 Euro begrenzt, es sei denn, das Arbeitszimmer bildet den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit. Außerdem wurde definiert, dass es in dem Arbeitszimmer keine Aufteilung geben darf, weder als Gästezimmer, noch als Hobbyraum. Ein gemischt genutzter Raum, in dem sich nur eine mehr oder weniger große „Arbeitsecke" befindet, kann dementsprechend steuerlich nicht als häusliches Arbeitszimmer geltend gemacht werden. Auch das Führen eines Nutzungszeitenbuchs - wann das Zimmer beruflich und wann es privat genutzt wurde, vergleichbar einem Fahrtenbuch - führt zu keiner Aufteilungsmöglichkeit.

Fazit: Wer ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich geltend machen will, sollte dieses Zimmer nicht nebenbei auch privat nutzen.
Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, können Sie einen Steuerberater befragen.

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Uwe Kranert