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Legasthenie – eine gezielte Förderung kann helfen
Sie kommt öfter vor als man denkt – die Legasthenie. Die ersten Anzeichen der Lese-Rechtschreib-Störung fallen oft schon vor der Einschulung auf, doch sie wird meistens erst in der Grundschule diagnostiziert.

Das Lesen fällt schwer, immer wieder schleichen sich Fehler ins Diktat ein und das trotz stundenlangem Üben. Was stimmt da nicht mit meinem Kind? Die Diagnose könnte in diesem Fall Legasthenie lauten - ein Störungsbild, das wesentlich die persönliche, emotionale und soziale Entwicklung der Betroffenen beeinflusst. Oder anders ausgedrückt, es ist ein Reifeproblem, das auf Unreife bestimmter Gedächtnisfunktionen zurückzuführen ist. Das Wichtigste, dass Eltern von Legasthenikern sich bewusst machen sollten, mein Kind ist nicht dumm. Denn sie hat nichts mit verminderter Intelligenz zu tun.

Aber wie kann man eine Legasthenie frühzeitig erkennen?
Frühzeitige Anzeichen sind beispielsweise, dass es dem Kind schwer fällt einzelne Buchstaben in Worten zu erkennen. Außerdem können sie das, was sie hören nur schwer im Gedächtnis behalten, haben Schwierigkeiten beim Vorlesen und Rechtschreibfehler häufen sich trotz intensiven Lernens. Viele betroffene Kinder leiden unter einem enormen Druck in der Schule. Sie erleben durch die Störung viele Misserfolge und kommen sich gegenüber ihren Mitschülern minderwertig vor. Eine nicht diagnostizierte Legasthenie kann zu psychischen und psychischen Erkrankungen führen. Anzeichen einer nicht behandelten Legasthenie sind ständige Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit vor Klassenarbeiten, Prüfungsangst, Anfälligkeit für Allergien.

Was tun, wenn sich bei meinem Kind solche Anzeichen zeigen?
Erst einmal sollten Sie mit einem betreuenden Lehrer Ihres Kindes sprechen und sich von ihm Rat einholen. Auch ein vertrauensvolles Gespräch mit einem Therapeuten oder Mitarbeitern einer Bildungseinrichtung, die sich auf das Fachgebiet spezialisiert hat, bringt Erkenntnis. Aber auch ein entsprechender Test kann Klarheit schaffen. Diagnostische Tests zeigen, ob etwas getan werden muss, um die Defizite auszugleichen. Einen solchen Test finden Sie im Internet unter www.dideon.de. Sollte sich der Verdacht bei Ihrem Kind bestätigen, können spezielle Übungen und Lernkonzepte helfen mit der Lese-Rechtschreib-Störung umzugehen und schulische Probleme in den Griff zu bekommen. Nutzen Sie die Angebote der zahlreichen Einrichtungen und unterstützen Sie somit Ihr Kind beim erfolgreichen Start ins Leben.

Sollten Sie Fragen zu dem Thema haben, können Sie sich gerne an das Team von LOS Prenzlauer Berg wenden. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.los.de.

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