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Standfest trotz Diabetes! Das Fußzentrum stellt sich vor.
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft hat die Klinik für Angiologie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch als stationäre Fußbehandlungseinrichtung zertifiziert. Voraussetzung für eine solche Zertifizierung ist der Nachweis einer Kooperation verschiedener Fachärzte mit der Kompetenz für die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms gemeinsam an einem Standort.

Fünf Fragen zum Thema beantworten Dr. med. Peter Klein-Weigel, Chefarzt der Klinik für Angiologie, und Prof. Dr. med. Michael Ritter, Leiter des Fachbereiches Diabetologie und Endokrinologie, im HELIOS Klinikum Berlin-Buch.

Was ist ein diabetischer Fuß?

Ein diabetischer Fuß ist eine häufige, ernstzunehmende Komplikation der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) als Folge eines jahrelang erhöhten Blutzuckers. Dieser kann die Blutgefäße und Nervenbahnen schädigen. Wenn dann eine Verletzung und eine Infektion hinzukommen, entstehen schwer heilbare Wunden am Fuß. Je länger der Diabetes besteht, desto höher ist das Risiko, einen diabetischen Fuß zu entwickeln.

Wer kann betroffen sein?

Betroffen sind sowohl Typ-1- als auch Typ-2-Diabetiker. Es gibt große Fortschritte auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie des Diabetes, der Zuckerkrankheit. Trotzdem spricht man von einem „Diabetes-Tsunami", weil so viele Menschen von dieser heimtückischen Krankheit betroffen sind. Die Zahl nimmt stetig zu. In vielen Fällen tut sie am Anfang nicht weh und ist kaum zu spüren, hat aber Auswirkungen auf praktisch all unsere Organsysteme. Mit der geeigneten Behandlung lassen sich schwere Komplikationen, vor allem die gefürchteten Amputationen, häufig vermeiden.

Wie kann Betroffenen optimal geholfen werden?

Die Therapie des diabetischen Fußes gilt als Musterbeispiel für eine multidisziplinäre Behandlung. An erster Stelle sind dies Experten aus der Angiologie (die eine Durchblutungsstörung feststellen), aus der interventionellen Radiologie (die verengte oder sogar verschlossene Gefäße ohne Operation wieder erweitern), aus der Gefäßchirurgie (die neue Gefäße anlegen können), aus der Orthopädie (insbesondere der speziellen Fußchirurgie, die zwingend erforderliche Amputationen auf das notwendigste begrenzen und Spezialisten für eine optimal verbleibende Funktion des Fußes sind). Eine wichtige Funktion hat auch der orthopädische Schuhmachermeister, der unverzichtbar für den Erhalt der Mobilität und die Vorbeugung neuer Wunden am Fuß ist.

Wer gehört außerdem zum Fußzentrum?

Zum Team gehören weitere Experten wie spezielle Pflegefachkräfte, Diabetesberater und Diabetesassistenten sowie Fachkräfte, die die Wunden optimal versorgen, und schließlich Podologen, die für die Pflege der Füße von großer Bedeutung sind. Die hochkomplexe Behandlung wird von Diabetologen und Haus-ärzten koordiniert.

Was zeichnet das zertifizierte Team aus?

Ausgewiesene Experten aus den oben genannten Disziplinen arbeiten im Bucher Klinikum unter einem Dach. Das Diabetesteam steht allen Fachdisziplinen des Hauses beratend zur Seite, um betroffenen Patienten zu helfen. Egal, ob es darum geht, eine Blutzucker-Einstellung zu optimieren, diese an den stationären Aufenthalt anzupassen oder mit den Herausforderungen einer intensiven Behandlung in einer anderen Abteilung abzugleichen.

Kontakt:
HELIOS Klinikum Berlin-Buch
Klinik für Angiologie, Fußzentrum
Chefarzt: Dr. med. Peter Klein-Weigel
Leiter des Bereiches Diabetologie:
Prof. Dr. med. Michael Ritter
Schwanebecker Chaussee 50, 13125 Berlin
Telefon: (030) 94 01-149 05
E-Mail: michael.ritter@helios-kliniken.de
www.helios-kliniken.de/berlin-buch

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