. . .
Gesetzliche Krankenversicherung
bild
Sie müssen sich nicht für ein Leben lang binden. Gesetzlich Ver... [mehr]
Der Weg zum Verlorenen
bild
Wer kennt das nicht? Das unangenehme Gefühl, lange in den Tasche... [mehr]
Flächenheizungen
bild
Alle Jahre wieder kommt nasskaltes Wetter, Schnee und Frost – G... [mehr]
Auf ein Neues
bild
Das neue Jahr ist nun schon einige Wochen alt und wie beinahe jed... [mehr]
Die Heizkosten in den Griff bekommen
Die Energieberatung der Berliner Verbraucherzentrale gibt Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Heizkosten optimieren können.

Auch wenn die Heizkosten im vergangenen Jahr gesunken sind, macht die Heizung für die meisten Haushalte nach wie vor den größten Anteil an der Energierechnung aus. Oftmals lässt sich der Verbrauch aber mit einfachen Mitteln spürbar senken. Roland Scharathow, Energiekoordinator der Verbraucherzentrale Berlin, stellt die wichtigsten Tipps vor.

Runterdrehen: „Am wirkungsvollsten ist es, die Heizung herunter zudrehen und die Raumtemperatur zu senken. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent Heizenergie“, erklärt Scharathow. Während es im Badezimmer ruhig wärmer sein darf, genügen 16-18°C fürs Schlafzimmer.“

Thermostatventile nicht voll aufdrehen: „Die Wohnung wird nicht schneller warm, wenn das Thermostatventil am Heizkörper voll aufgedreht wird“, betont Roland Scharathow. „Das Ventil deshalb lieber genau auf die gewünschte Temperatur einstellen, dann wird der Raum nicht überheizt. Stufe 3 entspricht einer Wunschtemperatur von 20°C - ideal für Wohnräume.“

Heizkörper frei räumen: Kann die warme Luft am Heizkörper nicht zirkulieren, funktioniert das Thermostat nicht richtig. Vorhänge vor dem Heizkörper und Abdeckungen besser entfernen. „Und das Sofa vom Heizkörper abrücken.“, ergänzt Scharathow.

Zeitschaltuhren nutzen: „Wenn tagsüber alle Bewohner außer Haus sind oder aber nachts schlafen, muss die Heizung nicht mit voller Kraft heizen“, erklärt Roland Scharathow. „Im einfachsten Fall dreht man die Ventile manuell herunter. Komfortabler geht es mit dem Zeitschalter der Heizungsanlage oder programmierbaren Thermostatventilen, dann ist es auch schon wieder schön warm, wenn man morgens aufsteht oder abends nach Hause kommt.“

Richtig lüften: Lüften ist wichtig, um Schimmelbefall in den Wohnräumen zu verhindern. Dabei gilt: Stoßlüften ist die beste Methode, gekippte Fenster sind jedoch besser, als gar nicht zu lüften.

Dichten und dämmen: Je weniger Wärme nach draußen entweicht, desto weniger muss geheizt werden. Ein erster Schritt ist deshalb, alte Fenster und Türen abzudichten. Hauseigentümer sollten außerdem über eine Dämmung von Kellerdecke, Dachboden und der gesamten Gebäudehülle nachdenken.

Service: Bei allen Fragen zum richtigen Heizen in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

(Quelle: Verbraucherzentrale Berlin)

Anzeige
Vermietung - Verwaltung - Verkauf - Wertermittlung