. . .
Öffentliche Vermessungstechniker
bild
Die Entwicklung komplexer Bauvorhaben erfordert die enge Zusammen... [mehr]
Veraltete Heizungsanlagen
bild
Mehr als 15 Millionen Heizungsanlagen und somit rund 75 Prozent d... [mehr]
Wann renovieren?
bild
Fallen Ihre Fenster optisch langsam aus dem Rahmen? Oder blätter... [mehr]
Gaskamine
bild
Für Menschen, welche die Atmo­sphäre des Kamin­feuers lieben,... [mehr]
Auf ein Neues: Wichtige Änderungen in 2016
Das neue Jahr ist nun schon einige Wochen alt und wie beinahe jedes Jahr gab und gibt es auch in 2016 wieder zahlreiche Veränderungen, in sämtlichen Bereichen des Lebens. Über einige von diesen Neuerungen wird nun folgend informiert, von Rechtanwalt Ulrich Höcke.

Diese kleinen und großen Veränderungen, Neuerungen und Anpassungen betreffen alle Lebensbereiche. So wurde beispielsweise mit Anfang des Jahres nicht nur die IBAN für Privatleute verpflichtend eingeführt, sondern auch das Porto für Brief wieder einmal erhöht und die gesetzliche Rente angepasst. Außerdem hat sich geändert:

• Bank: Konto für jedermann. Spätestens ab Mitte nächsten Jahres soll in Deutschland jeder das Recht auf ein Bankkonto haben - auch Obdachlose und Flüchtlinge. Banken dürfen künftig niemandem mehr die Eröffnung eines Girokontos verwehren. Das Recht auf ein Konto gilt für jeden Menschen, der sich legal in einem EU-Land aufhält. Bisher gab es in Deutschland nur eine freiwillige Selbstverpflichtung für Banken. Die Beratungen von Bundestag und Bundesrat könnten im Frühjahr 2016 abgeschlossen sein. Die EU-Zahlungskonten-Richtlinie muss bis 18. September 2016 in nationales Recht umgesetzt sein.

• Steuern: Elektroautos von der Kfz-Steuer befreit. Reine Elektrofahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2016 zugelassen werden, sind für fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreit.

• Telefon & Internet: Telefonieren und Surfen wird billiger. Vom 30. April 2016 an wird nach Angaben der Verbraucherzentralen Telefonieren und Surfen in der EU erneut billiger. Die Preis-Obergrenzen von höchstens 19 Cent für abgehende Anrufe, 6 Cent pro SMS und 20 Cent pro Megabyte Daten (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer) würden von Höchstaufschlägen auf den jeweiligen Heimtarif abgelöst. Telefonate aus dem EU-Ausland nach Deutschland dürften dann nur noch fünf Cent pro Minute zusätzlich zum Inlandspreis kosten, SMS zwei Cent; für jedes Megabyte Datenvolumen beim Surfen dürfen die Firmen höchstens fünf Cent mehr berechnen (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer).

• Post: Porto wurde teurer. Vom 1. Januar 2016 an müssen sich Verbraucher in Deutschland erneut an höhere Briefpreise und neue Briefmarken gewöhnen. Es steigen unter anderem das Briefporto für den Standardbrief (bis 20 Gramm) von 62 Cent auf 70 Cent und der Maxibrief (bis 1.000 Gramm) von 2,40 auf 2,60 Euro. Ein Einschreiben innerhalb Deutschlands und ins Ausland wird künftig 2,50 Euro kosten, statt der bisherigen 2,15 Euro.

• Beruf & Weiterbildung: Zum 1. August diesen Jahres steigen die Zuschüsse für Handwerker (Meister-BAföG). Der Höchstbetrag für Alleinstehende steigt von 697 auf 760 Euro im Monat. Verheiratete bekommen dann künftig 1.238 statt bisher 1.222 Euro, bei zwei Kindern 1.473 statt 1.332 Euro Förderung. Für Alleinerziehende werde er von 907 auf 1.003 Euro angehoben.

• Gesundheit: Kürzere Wartezeiten auf Arzttermine. Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) sollen bei der Suche nach einem Facharzttermin helfen. Sie sollen den Versicherten innerhalb einer Woche einen Facharzttermin in zumutbarer Entfernung vorschlagen. Die Wartezeit auf den Termin darf vier Wochen nicht überschreiten. Ein Anspruch auf einen bestimmten Arzt besteht nicht.

• Schule & Studium: BAFöG steigt. Mit Beginn des Schuljahres 2016 beziehungsweise ab dem Wintersemester 2016/17 werden laut Verbraucherzentralen die BAföG-Bedarfssätze um sieben Prozent angehoben: Studierende mit eigener Wohnung könnten dann bis zu 735 Euro monatlich erhalten. Wer noch bei den Eltern wohne, könne maximal 537 Euro BaföG beziehen.

• Pflege: Kurzzeitpflege wird Kassenleistung. Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt oder einer ambulanten Behandlung vorübergehend weiter versorgt werden müssen, können eine Kurzzeitpflege als neue Leistung der Krankenkassen in Anspruch nehmen. Außerdem werden die Ansprüche auf häusliche Krankenpflege und Haushaltshilfe erweitert.

• Rente: Gesetzliche Renten steigen. Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung bleibt bei 18,7 Prozent. Die gesetzlichen Renten dürften zum 1. Juli 2016 um knapp 4,4 Prozent im Westen und um rund 5 Prozent im Osten steigen. Genau entscheidet sich das im Frühjahr.

• Bauen & Wohnen: Höherer Grenzwert für Pflicht zur Steuererklärung. Nichtarbeitnehmer - etwa Vermieter - müssen erst beim Gesamtbetrag der Einkünfte von mehr als 8.652 Euro eine Steuererklärung abgeben, 2015 waren es 180 Euro weniger.

Anzeige
Jänisch