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Was sollten Sie vor einer Finanzierung beachten?
Bevor Sie eine Finanzierung aufnehmen, sollten Sie sich einige essentielle Fragen stellen und genau überlegen, wie eine regelmäßig zu bedienende Forderungsbegleichung in ihre persönliche Liquiditätsplanung passt und welche Auswirkungen der Kredit haben kann.

Schließt man mit einer Bank oder einem anderen Kreditgeber einen Finanzierungsvertrag, muss man bedenken, dass man die fälligen Raten bedienen kann, ohne in ein finanzielles Ungleichgewicht zu geraten. Eine Beratung bei einer Bank oder einem Finanzmakler kann Abhilfe schaffen. In einem persönlichen Gespräch werden u.a. die sogenannten Finanzierungsfragen geklärt.

Wie ist meine Lebenssituation und kann ich mir das leisten?

Wer eine Finanzierung aufnimmt, sollte sich immer bewusst darüber sein, dass damit eine Verpflichtung übernommen wird. Und zwar eine Rückzahlungsverpflichtung. Deshalb sollte man nur über eine langfristige Finanzierung nachdenken, wenn man diese perspektivisch auch bedienen kann, das heißt in stabilen Verhältnissen lebt und über ein regelmäßiges Einkommen verfügt. Kommt es zu Zahlungsausfällen, kann der Eigentumsanspruch, z.B. an einer Immobilie an den Kreditgeber übergehen. Infomieren Sie sich beispielsweise auch über flexible Modelle. Ein guter Tipp ist, möglichst früh mit einer Finanzierung zu beginnen, also in der Phase des Lebens, in der man über ein gutes Einkommen verfügt. Im Rentenalter eine Finanzierung zu bedienen kann schwierig werden und birgt ein Ausfallrisiko.

Welche Rolle spielt mein Einkommen?

Das Einkommen spielt eine wesentliche Rolle. Es ist Ihre Bonität und umso höher diese ist, umso weniger Eigenkapital benötigen man für die Finanzierung. Deckt Ihr Einkommen minus aller Fixkosten aber gerade einmal die Finanzierungsrate, möchte sich der Kreditgeber absichern und fordert einen hohen Eigenkapitalanteil.

Wie kann man sich gut absichern, im Falle eines Zahlungsausfalls?

Wer eine Finanzierung über eine hohe Summe abschließt, sollte über eine Restschuldversicherung nachdenken. Diese Versicherung schützt den Kreditnehmer, sollte er wegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähigkeit die Raten nicht mehr zuverlässig bedienen können. Auch bei Todesfällen wird die Versicherung wirksam. Die Restschuldversicherung ist eine besondere Form der Risikolebensversicherung, die verbliebene Restschulden übernimmt. Das bietet Sicherheit.

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Uwe Kranert
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