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Testament & Erbvertrag: Den letzten Willen festlegen
Mit dem Thema "Erben und Vererben" kommt fast jeder einmal in Berührung. Sei es, weil man Erbe geworden ist oder weil man es gerade nicht geworden ist oder weil man sich Gedanken darüber macht, was mit dem eigenen Nachlass passiert, wenn man verstorben ist.

Liegt ein "Letzter Wille" nicht vor, tritt die per Gesetz bestimmte Erbfolge ein. Die Erbfolge ist in einem sogenannten Erbfolgesystem geregelt. Dieses orientiert sich am Verwandtschaftsgrad zum Erblasser und ist in sogenannte Ordnungen eingeteilt. Sie bilden die Rangfolge und beginnen mit der direkt folgenden Generation - Kinder, Enkel und Urenkel. Danach folgen Eltern, Geschwister sowie Neffen und Nichten usw. Der Ehegatte wird durch die Hochzeit nicht Verwandter des Erblassers. Sein gesetzliches Erbrecht beruht auf besonderen Vorschriften. Es können also mehrere Personen Erben werden. Sie bilden dann eine Erbengemeinschaft. Der Anteil des Einzelnen an der Erbengemeinschaft ist gesetzlich geregelt.

Es fällt zwar schwer, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen, jedoch sollte man, wenn man nicht die gesetzliche Regelung des Erbrechts möchte, seine Wünsche und Vorstellungen schriftlich festhalten.

Testament
Mit einem Testament, egal ob handschriftlich oder notariell, können Sie selbst bestimmen, wer was und wie viel erbt. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn Sie mit Ihrer/m Partner/in in einer Lebensgemeinschaft zusammenleben, und sie bzw. ihn nach Ihrem Ableben absichern möchten. Oder wenn Sie vermeiden wollen, dass es zu Erbstreitigkeiten kommt. Oder wenn Sie jemanden von der Erbfolge ausschließen wollen. Oder auch, weil Sie als Ehegatten sich gegenseitig zu Alleinerben einsetzen wollen und die Kinder erst nach dem Tod Beider erben sollen (sog. Berliner Testament). Oder, oder, oder. Da ein Testament jederzeit widerrufen oder geändert werden kann, können Sie Ihren letzten Willen auch an die Änderung der Lebensumstände anpassen.

Erbvertrag
Eine weitere Alternative der Nachlassregelung ist ein Erbvertrag. Anders als beim Testament, ist dieser bindend, das heißt zwischen den Vertragspartnern wird eine Vereinbarung festgelegt und ein bindender Vertrag geschlossen. Dieser kann nur in wenigen Ausnahmefällen und nur mit Einverständnis der anderen Vertragspartei geändert oder aufgehoben werden. Diese Form der Erbfestlegung ist z.B. für nicht-eheliche Lebensgemeinschaften die einzige Möglichkeit, erbrechtliche Anordnungen zu treffen. Aber auch als Schutz der eingesetzten Erben vor der Geltendmachung von Pflichtteilsansprüchen ist ein solcher Erbvertrag eine Alternative.

Zum Erbrecht gibt es viele Fragen, lassen Sie sich beraten.

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