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Pankows schöner Norden
Karow liegt am nordöstlichen Rand im Berliner Bezirk Pankow und ist von Naturschutzgebieten, den Karower Teichen und den Bernauer Feldern umgeben.

Mit vielen Grünflächen, Spielplätzen und einer gut ausgebauten Infrastruktur zählt die moderne Stadtrandsiedlung inzwischen mehr als 18.000 Einwohner. Die vielen Seen und Wälder des Brandenburger Umlands sind in wenigen Autominuten zu erreichen.

Karow hat im Laufe von Jahrhunderten eine vorwiegend ruhige und friedliche Entwicklung genommen. Seine Form hat sich aus unterschiedlichen Gründen mehrfach verändert. Ursprünglich sinnvolle Grenzen durch Flüsse oder Gräben wie sie damals bestanden, wurden später durch neu errichtete Eisenbahn- und Autobahnstrecken verschoben.

FAMILIENFREUNDLICHES KAROW

Im Ortsteil Karow haben sich in den vergangenen Jahren viele Familien mit Kindern niedergelassen. Drei Grundschulen und eine Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe sind in Karow ebenso zu finden wie Kindertagesstätten, sowohl als freie Trägerschaft als auch als Nord-Ost Eigenbetrieb von Berlin.

Und auch ein Einkaufsbummel entlang der Achillesstraße/Piazza lohnt sich.

Zahlreiche Geschäfte für den täglichen Bedarf haben sich hier angesiedelt, genauso wie eine Post, Cafés, Restaurants und Supermärkte im gesamten Ortsteil.

VERKEHR

Hauptverkehrsachse in Karow ist der Straßenzug Blankenburger Chaussee - Alt-Karow - Bucher Chaussee. Er verbindet über den Ortsteil hinaus die B 109 in Heinersdorf mit der B 2 in Ber¬nau. Karow ist über den Bahnhof Karow an das Netz der Berliner S-Bahn sowie die Regionalbahn-Linie NE 27 der NEB verbunden.

Am Bahnhof Karow beginnt und endet die NE 27 (Heidekrautbahn), die 1901 in Betrieb genommen wurde. Der Abzweig von Karow nach Schönwalde (Barnim) entstand allerdings erst 1950 (ab 1961 mit Personenverkehr). Dort halten Heidekrautbahn und S-Bahn am gleichen Bahnsteig und am gleichen Gleis - eine Besonderheit, die im Berliner S-Bahnnetz selten ist. Ferner werden mehrere Buslinien der BVG durch den Ortsteil geführt.


GESCHICHTE

Erwähnt wurde Karow erstmals als Kare 1375. Ehe der Ort in den Besitz der Familie von Röbel überging und zum Rittergut Buch gehörte, war er bis 1513 im Besitz der Glie¬nicke von Kare. Seitdem ist auch der Name Karow gebräuchlich. 1882 erhielt der Ort eine Bahnstation, behielt aber weiterhin seinen ländlichen Charakter.

Nach der Jahrhundertwende dehnte sich die Vorstadtsiedlung, die sich im 19. Jahrhundert zwischen der seit 1842/43 bestehenden Eisenbahnstrecke Berlin - Stettin und dem Dorf entwickelt hatte, weiter aus. Noch 1908 gab es in Karow aber weder Wasserleitung, Elektrizität noch Kanalisation. 1919 hatte der Ort 949 Einwohner. Pankow, der auf dem Barnim gelegene Bezirk entstand 1920 durch den Zusammenschluss von Dörfern und den Landgemeinden Heinersdorf, Blankenburg und Karow, sowie den dazugehörigen Gutsbezirken. Im Ortskern sind zumeist die Wohnhäuser der ehemaligen Bauerngehöfte erhalten, die vorwiegend im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts erbaut wurden.

Die Dorfkirche Karows gehört zu den ältesten erhaltenen Dorfkirchen im Berliner Raum und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Westturm wurde 1845-1847 errichtet. 1975 wurde der nördliche Autobahnabschnitt (Berliner Ring, E55 und A10) in Betrieb genommen, der seit 1.1.1986 die Gemarkungsgrenze zwischen Karow und Buch bildet.

Karow gehörte bis 1920 zum Kreis Niederbarnim, wurde anschließend Ortsteil des Verwaltungsbezirks Pankow und 1985 zugehörig zum Verwaltungsbezirk Weißensee. Seit der Bezirksfusion 2001 gehört Karow wieder zum Bezirk Pankow, der aus den alten Bezirken Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee gebildet wurde.

Die Grundsteinlegung der Reihenhaussiedlung an der Blankenburger Chaussee erfolgte 1991. Das war der Auftakt für das erste Gesamtberliner Wohnungsbauprogramm nach der Wiedervereinigung Deutschlands.
1993 wurde dann der erste Spatenstich für die Neubauten zwischen den Straßen 42 und 53, direkt hinter dem Friedhof getätigt und ein Jahr später kam es zur Grundsteinlegung für das Neubaugebiet Karow-Nord, wo Wohnungen für etwa 10.000 Einwohner geschaffen wurden.

Am 17. Mai 2008 wurde die Bürgerstiftung Karow gegründet, die den Grundgedanken: „Karow soll schöner werden und attraktiv bleiben." verfolgt.


KAROW IN ZAHLEN

Einwohner: 18.258
(30. Juni 2008)
Postleitzahl: 13125
Ortsteilnummer: 0305
Verwaltungsbezirk: Pankow
Internet: www.berlin-karow.de

 

BAHNHOF KAROW

Der Bahnhof, anfangs noch als Carow bezeichnet, wurde am 15. November 1882 an der Stettiner Bahn eingerichtet. Von hier gelangte man zu den Vorortzügen nach Berlin oder in die Gegenrichtung nach Bernau.

Zwischen 1911 und 1916 wurde die Bahn bis nach Bernau auf vier Gleise ausgebaut, neben dem Bahnsteig wurden die Ferngleise neu verlegt, so dass der Vorortverkehr über Karow getrennt geführt werden konnte. Die Maßnahme sollte zudem die Voraussetzung für den elektrischen Betrieb schaffen; dieser wurde am 8. August 1924 verwirklicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde, wie üblich, das jeweils zweite Gleis der Fern- bzw. Vorortgleise demontiert und in die Sowjetunion verfrachtet.

Da Karow keine Ausweichstelle war, wurde auch hier das nördliche Gleis demontiert. Im Zuge des Baus des Berliner Außenrings und der Spaltung Berlins mussten die Anlagen im Bahnhofsumfeld umgebaut werden. Dies betraf den Bau des Karower Kreuzes sowie die Einfädelung der Heidekrautbahn in die Stettiner Bahn. Die Züge aus Basdorf, die nun hier ihren gewohnten Weg bekommen sollten, passierten den Bahnhof über die Ferngleise, um eine Station später in Blankenburg zu enden.

1976 war damit Schluss, der eigens hierfür errichtete Bahnsteig in Blankenburg wurde abgerissen und die Züge der Heidekrautbahn wurden nach Karow vorgezogen. Hier halten sie bis heute am selben Bahnsteig wie die Züge der Berliner S-Bahn. Diese Situation ist in der Hauptstadt einzigartig, jedoch nicht ohne Grund. Lange Zeit plante man den Umbau der Heidekrautbahn bis Wandlitzsee in eine echte S-Bahn. Da zur Zeit immer noch ein Regional- und S-Bahnhof am Karower Kreuz geplant ist, soll der Regionalverkehr im Falle der Inbetriebnahme, die momentan noch völlig offen steht, bis hierher verlagert werden. Der Regionalbahnhalt soll dafür in Karow entfallen.


SEHENSWERTES & WICHTIGE EINRICHTUNGEN

1. Karower Dorfkirche, erbaut vor 1250, das älteste Gebäude im Barnim in Berlin
2. Alte Dorfschule, erbaut 1881
3. Altes Feuerwehr-Spritzenhaus, gebaut 1904, restauriert 2004-2006
4. Bauernhäuser des 19. Jahrhunderts entlang der Straße Alt-Karow
5. S-Bahnhof aus dem späten 19. Jahrhundert (Standardtypus; eine sehr ähnliche Anlage befindet sich in Blankenburg)
6. Das „K14" als einzige Jugend¬einrichtung in „Karow Nord"
7. Die Bibliothek am Lossebergplatz
8. Karower Teiche, Naturschutzgebiet seit 1994, bedeutenstes Brutgebiet für Wasservögel im Norden Berlins

 

KAROWS DORFKIRCHE

Die Dorfkirche in Karow ist eine denkmalgeschützte spätromanische Feldsteinkirche.

Nach Angaben der Kirchengemeinde wurde sie von 1220 bis 1230 gebaut und wird als das älteste Gebäude Berlins bezeichnet.

In der Literatur zu den Berliner Dorfkirchen wird die Kirche in Karow auf das Jahr 1240 datiert. Sie ist die älteste Kirche auf dem Barnim. Die Dorfkirche Marienfelde wird in der Literatur als etwas älter eingestuft.

Im Jahr 1424 wurde die Kirche in der Form weiter ausgebaut, wie sie bis heute im Wesentlichen besteht: es ist ein viergliedriger Baukörper mit Apsis, Chor und Hauptschiff. Der steinerne Turm, mit quadratischem Grundriss und einem achteckigen Pyramidendach abgeschlossen, wurde erst 1845 in romanisierenden Formen angebaut.

Im Kirchturm befinden sich drei Stahlguss-Glocken, die am 24. Mai 1925 neu geweiht wurden, weil 1917 das ursprüngliche Geläut, drei Bronzeglocken, für Kriegszwecke geopfert worden war.

Das Kirchenschiff war in seiner ersten Ausführung mit einer flachen Decke ausgestattet, die im späten Mittelalter eingewölbt worden sein soll; 1830 wurde das Kirchenschiff in das bis heute erhaltene verputzte flache Tonnengewölbe zurückgebaut.

Die Innenausstattung mit hölzerner Kanzel, Taufbecken und Chorgestühl wurde zu Anfang des 18. Jahrhunderts im Stil der Spätrenaissance vorgenommen. Als Schmuck finden sich Muschelnischen, ein Predellen-Relief mit der Darstellung des christlichen Abendmahls auf dem Altaraufsatz.

Die Orgelempore wird durch gusseiserne Stützen gehalten und ist mit dreiunddreißig Gemälden (Öl auf Leinwand zu Szenen des Alten und des Neuen Testaments) zum Kirchenraum hin ausgestattet. Diese Gemälde wurden aus einer anderen Kirche hierher verbracht, als Herkunft wird die 1731 abgetragene Dorfkirche Buch angenommen.


MIT BUS & BAHN DURCH KAROW

Linie 150 U-Bahnhof Osloer Straße <> S-Bahnhof Buch

Linie 158 (Prenzlauer Allee/Ostseestraße<>) Heinersdorf Kirche <> Alt-Blankenburg (<> S-Bahnhof Buch)

Linie 350 Alt-Karow <> S-Bahnhof Karow <> Karow-Nord, Hofzeichendamm

Linie N58
Prenzlauer Promenade/Am Steinberg <> S-Bahnhof Buch

NE27 (Heidekrautbahn) Berlin-Karow <> Wensickendorf/Groß Schönebeck

S2 Bernau (Kreis Barnim) <> Blankenfelde (Kreis Teltow-Fläming)


BÜRGERSERVICE IN KAROW

Bürgeramt Karow
Achillesstr. 53
13125 Berlin
Tel.: 030-948 788-6
Fax: 030-948 788-88

Öffnungszeiten
Montag: 8.00 - 15.00 Uhr
Dienstag: 11.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch: 8.00 - 13.00 Uhr
Donnerstag: 11.00 - 18.00 Uhr
Freitag: 8.00 - 13.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Der Zahlungsverkehr mit EC-Karte ist möglich.

Sie können während der Sprechzeiten unter der zentralen Rufnummer (030 90295 - 2222) für jedes der Pankower Bürgerämter einschließlich des Mobilen Bürgeramtes einen Termin vereinbaren.

Karte Karow (zum Vergrößeren bitte anklicken)
Karow Strassenkarte

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