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Vitamin D – Auftanken in der Sonne
Bestimmt haben Sie schon davon gehört: Vitamin D ist das Sonnenvitamin. Es kann mit Hilfe der UV-Strahlung vom Körper selbst hergestellt und auch zu geringen Teilen mit der Nahrung aufgenommen werden.

Vitamin D spielt im Körper eine entscheidende Rolle bei der Regelung des Kalzium- und Phosphathaushalts. Es ist für einen stabilen Knochenbau verantwortlich und trägt zur Stärkung der Muskulatur bei. Laut neuerer Studien kann eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D zum Schutz gegen Krebs, Diabetes und Herzinfarkt beitragen und wirkt sich außerdem positiv auf unser Nerven- und Immunsystem aus.

Eine Expertenrunde kam im Rahmen des ersten Hohenheimer Ernährungsgesprächs Ende März nun zu der Erkenntnis, dass die gesamte Bevölkerung in Deutschland unzureichend mit Vitamin D versorgt ist. Eine Unterversorgung mit Vitamin D aber, könne im Alter zu Osteoporose (Die Knochen verlieren an Masse und werden porös.) führen sowie zu einem erhöhten Risiko an Multipler Sklerose. Außerdem sieht es nach neuesten Studien so aus, als ob eine Unterversorgung mit Vitamin D das Risiko für Krebsarten, Diabetes Typ 1 und Herz- Kreislauferkrankungen erhöhen würde. Eine Langzeitstudie der Universität Graz ergab, dass von 3200 Patienten im Alter von durchschnittlich 62 Jahren diejenigen mit niedrigem Vitamin D-Spiegel ein höheres Todesrisiko aufwiesen. Näheres dazu finden Sie unter www.meduni-graz.at.

Anderen Studien zufolge würde ein Zusammenhang zwischen Breitengrad und damit Sonneneinstrahlung und der Häufigkeit bestimmter Krankheiten bestehen. Menschen in höheren Breiten würden demnach häufiger an Diabetes oder verschiedenen Krebsarten leiden als anderswo.

Wie entsteht Vitamin D-Mangel?
Ursachen für Vitamin D-Mangel liegen hauptsächlich in ungenügend langen Aufenthalten im Freien sowie in unausgewogener Ernährung. Vitamin D ist eigentlich kein Vitamin, denn diese können vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Vielmehr handelt es sich um die Vorstufe eines Hormons (Calcitriol). Um dieses zu produzieren, braucht unser Körper Sonne. Die Haut bildet das Vitamin, wenn sie mit ultravioletter Strahlung in Kontakt kommt. Sie müssen sich allerdings nicht ausgiebig in der Sonne brezeln, ein kurzer Aufenthalt im Freien, etwa 15 Minuten täglich reichen schon aus, um die Vitamin D Produktion anzukurbeln. So werden die entscheidenden biochemischen Mechanismen ausgelöst.

Die Ernährung deckt lediglich 20 Prozent des täglichen Vitamin D-Bedarfs. Besonders in Lebertran, Hering, Lachs, Thunfisch, Ölsardinen, Räucheraal und Makrelen, aber auch in Pilzen und Milchprodukten oder der Avocado steckt viel Vitamin D. Der tägliche Bedarf an Vitamin D beträgt fünf bis zehn µg.

Im Alter lässt die körpereigene Vitamin D-Produktion nach, viele junge Menschen sind jedoch ebenso unzureichend mit dem Sonnenvitamin versorgt. Dennoch raten Ärzte von der Einnahme zusätzlicher Vitaminpräparate ab, denn ein Zuviel an Vitamin D könne wiederum zu Vergiftungserscheinungen und zu Kalkablagerungen in den Blutgefäßen und Nieren führen. In den USA werden bereits bestimmte Lebensmittel wie Milch oder Joghurt zusätzlich mit Vitamin D angereichert. Bevor in Deutschland neue Richtwerte oder Möglichkeiten des Ausgleichs empfohlen werden, müssen zunächst weitere Studien durchgeführt werden.

Was können Sie also tun?
Halten Sie sich täglich im Freien auf - mehrmals 15 Minuten sind ausreichend, um die Vitamin D-Produktion im Körper zu stimulieren - und achten Sie auf ausgewogene Ernährung.

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