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Vom märkischen Dorf zum Berliner Ortsteil
Slawen und Germanen, Gutsherren und Landwirtschaft – der heutige Pankower Ortsteil Blankenburg verweist auf eine für märkische Dörfer typische Geschichte.

Auf eine Niederlassung im 14. Jahrhundert geht Blankenburg zurück - die erste urkundliche Erwähnung ist auf das Jahr 1375 gelegt, als in einem kaiserlichen Landbuch ein „Blanckenburg" aufgeführt ist. Eine alte slawische Burganlage aus der Zeit zwischen dem 7. und dem 10. Jahrhundert könnte ursprünglich für den Namen sein. Kein mächtiges, bewehrtes Gemäuer, sondern eine bäuerliche Ansiedlung mit Schutzwall und Graben in der Nähe des Pankelaufes.

Der Dreißigjährige Krieg ließ das Dorf veröden, langsam wurde die Gegend später wieder besiedelt und war über Jahrhunderte in gräflichem Besitz. Adelsfamilien sind in der Geschichtsschreibung für das 17. und frühe 18. Jahrhundert ebenso erwähnt, wie wohlhabende Berliner Kaufleute. In königlichen Besitz kam der Ort 1710 mit dem Erwerb durch Friedrich I.

Die Kirche gilt heute als das älteste Gebäude Blankenburgs. Ihr westlicher Teil geht auf ein Kirchengebäude aus dem 13. Jahrhundert zurück. Bei einem der wesentlichsten Umbauten um 1940 wurden ein altes Bogenportal und auch Fenster aus spätromanischer Zeit wieder geöffnet. Eine Krone, die auf dem Turm auf einem Laternenbogen aufgesetzt war, ist zu dieser Zeit abmoniert worden. Heute ist sie, wie auch manch anderes ältere wertvolle Inventarstück im Inneren der Kirche zu sehen. Sie und einige Herren- und Bauernhäuser sind die heute letzten baulichen Zeugnisse der alten, dörflichen Zeit.

Blankenburg wurde 1877 mit der Einrichtung eines kleinen Bahnhofes an der Berlin-Stettiner Eisenbahn aufgewertet und bekam so eine stärkere Anbindung an Berlin. Mit der Gebietsreform von 1920 wurde das zu Pankow gehörende Dorf Teil von Groß-Berlin, seit den Achtzigerjahren gehörte Blankenburg verwaltungsrechtlich zum Stadtbezirk Weißensee, bis es 2002 wieder dem - nun neu organisierten - Bezirk Pankow zugeordnet wurde.

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