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Bewusst leben – Krebsrisiko senken
Die Diagnose Krebs schockiert, denn sie wird häufig mit Unheilbarkeit assoziiert. Zwar bieten moderne Methoden der Früherkennung und Behandlung bessere Heilungschancen, doch auch jeder Einzelne kann etwas zur Prävention beitragen. Nach Angaben der Deutschen Krebshilfe und Welt-Krebsorganisation lassen sich fast die Hälfte aller Krebserkrankungen vermeiden: durch gesundheitsbewusstes Verhalten.

Wir selbst können darüber entscheiden, wie wir uns ernähren, ob wir rauchen, ob wir uns Impfen lassen - einige Krebserkrankungen können durch Infektionen mit Viren, Bakterien und anderen Krankheitserregern ausgelöst werden. Dazu zählen Hepatitis oder die Infektion mit HPV (Humanen Papillom-Viren).

In Sachen Krebsvorsorge kommt der Vorbildfunktion von Eltern und Großeltern große Bedeutung zu. Denn bereits in der Kindheit werden die Weichen für einen gesunden Lebensstil gestellt. Dazu zählen neben ausreichender Bewegung vor allem auch gesunde Ernährung. Übergewicht und Adipositas nehmen stark zu - laut Weltgesundheitsorganisation leiden bereits 300 Millionen Menschen an Fettsucht, und sogar mehr als eine Milliarde Menschen sind übergewichtig. Eine erschreckend hohe Zahl angesichts der Tatsache, dass Übergewicht einen Einfluss auf die Entstehung von Speiseröhren-, Nieren-, Gebärmutter-, Bauchspeicheldrüsen-, Brust-, und Darmkrebs hat.

In puncto Vorbildfunktion können Eltern ihren Kindern regelmäßige Mahlzeiten in geselliger Atmosphäre anbieten und, wenn möglich, immer mit ihnen gemeinsam essen. Große Portionen sollten vermieden werden. Bei der Wahl der Speisen ist selbst zubereiteten Mahlzeiten der Vorzug gegenüber Fertiggerichten zu geben.

Einige Lebensmittel schützen besonders gut vor ganz bestimmten Krebsformen. So zum Bespiel Äpfel, die es komplett mit ihrer Schale oder auch als naturtrüben Saft zu verzehren gilt. Klares Apfelsaftkonzentrat enthält kaum noch schützende Substanzen. Kohl steht auf der Liste der Krebs-Vorbeuger ebenfalls ganz oben. Brokkoli und Blumenkohl können ruhig öfter einmal roh verzehrt werden, so sind alle Vitamine und Schutzstoffe vollständig enthalten, während sie bei zu langem Garen oder in der Mikrowelle verloren gehen. Als tumorvorbeugend gilt auch die Kresse.

Vom Verzehr stark gebratenen Fleisches hingegen, sollte abgesehen werden, ebenso von Salamipizza oder Cordon Bleu, denn beim Erhitzen entfaltet die Kombination aus Wurst und Käse krebserregende Substanzen.

Zigaretten wirken bekanntlich negativ auf unsere Gesundheit und Alkohol sollte nur in geringen Mengen verzehrt werden.

Inzwischen belegen zahlreiche Studien die Bedeutung von Bewegung: Um bis zu 40 Prozent soll Ausdauersport das Darmkrebsrisiko senken. Eine US-Studie des Natonal Cancer Institut weist nach, dass Frauen, die sich regelmäßig bewegen und außerdem mindestens sieben Stunden gesund schlafen ihr Krebsrisiko mindern. Das gilt allerdings nur bei Regelmäßigkeit der Bewegung und des Schlafes.

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