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Gesund unterwegs mit der richtigen Reiseapotheke
Gute Laune und vor allem Gesundheit sind besonders wichtig, damit der Urlaubsaufenthalt Spaß macht und Erholung bringt. Doch kleinere „Wehwehchen“ kommen auf fast jeder Urlaubsfahrt vor. Einige wichtige Mittel und Medikamente sollten daher mit auf Reisen gehen.

Zunächst sollte, wer regelmäßig Medikamente einnehmen muss, daran denken, eine ausreichende Menge davon einzupacken. Unterwegs in hochsommerlichen Breiten sollte Wasser ausschließlich aus Flaschen getrunken werden. Sonnenschutz darf auf keinen Fall vergessen werden. Gerade Kinder benötigen beim Spielen in der Sonne einen hohen Schutzfaktor. Mineralischer Sonnenschutz deckt die Haut sicher ab und lässt schädliche UV-Strahlen nicht an die Haut. Erkennbar wird er durch den weißen Schimmer, den er nach dem Auftragen auf der Haut hinterlässt. Chemischer Sonnenschutz hingegen, lässt die Sonne hindurch und kann eventuelle Hautschäden nicht verhindern. Der höchstmögliche Schutz für Groß und Klein gehört in die Reiseapotheke.

Was bei keiner Reise fehlen darf, sind Mittel gegen die Reiseübelkeit. Erhältlich sind Tabletten oder Kaugummis. Beide erzielen ihre Wirkungen, jedoch auf unterschiedliche Weise. Wer schon weiß, dass ihm im Auto oder dem Flugzeug schlecht wird, der kann eine halbe Stunde vor Fahrtantritt eine Tablette einnehmen. Tabletten wirken in der Regel vier Stunden. Kaugummis helfen im Akutfall.

Insektenschutzmittel sollte sorg­fältig ausgewählt werden. Bei Kindern muss ihre Stärke je nach Alter sondiert werden, Erwachsene vertragen stärkere Mittel. Unterwegs in der Natur sollte unbedingt an einen Schutz vor Zecken gedacht werden. Sie sitzen in den Gräsern und Sträuchern und werden im Vorbeigehen abgestreift und mitgenommen. Zecken sind so gefährlich, weil man ihren Einfluss oft erst nach langer Zeit feststellt, wenn es längst zu spät ist, etwas dagegen zu tun. Infizierte Zecken geben Borrelien ab, die schwere Krankheiten wie Rheuma oder Augenprobleme hervorrufen können. Mit einem Zeckenbiss muss umgehend zum Arzt gegangen werden. Dort bekommen Betroffene Antibiotika, die die Borrelien abtöten.

Viele Urlauber haben schon „Montezumas Rache" erlebt, wenn sie in den Urlaub gefahren sind. Auch auf Durchfall sollten sich Reisende daher vorbereiten. Gegen Keime allerdings helfen „schnelle" Mittel wie Immodium nur bedingt. Denn sie legen dem Darm quasi still, was dann bedeutet, das auch die Keime darin bleiben und so dem Körper zusätzlichen Schaden zufügen. Zwar hilft das Medikament schnell, wer jedoch etwas mehr Zeit hat, der kann zu Mitteln wie Perenterol greifen. Es enthält ein Hefebakterium, das dafür sorgt, dass die Darmflora sich wieder regeneriert, es bekämpft also die Ursache und führt zu wirklicher Besserung.

Magenprobleme treten ebenfalls meist durch die ungewohnte Nahrung auf, in den südlichen Ländern zum Beispiel besonders durch Eiscreme. Hier helfen Mittel wie Iberogast, das ist ein pflanzliches Magen-Darmmittel.

Desinfektionsmittel sollte nicht aus Angst vor einem vielleicht unhygienischen Hotel eingepackt werden, sondern auch, weil es bei Verletzungen hilft und unter Umständen Magen-Darm-Beschwerden verhindert.

Ein weiteres, besonders für den Sommerurlaub typisches Leiden sind Augen- und/oder Ohrenbeschwerden. Besonders Kinder sind häufig davon betroffen. Das kommt vorrangig durch zu viel Wasser beim Badespass. Für diesen Fall sollte daher auch ein Medikament bereitgehalten werden. Fragen Sie dazu am besten in ihrer Apotheke nach.

Bei all den Pillen und Mittelchen, auf keinen Fall vergessen werden darf Verbandszeug. Das gilt besonders dann, wenn eine Trekkingtour oder Bergsteigen geplant ist. Eine kleine Verletzung kann ganz schnell passieren. Dann ist es gut, ein Pflaster parat zu haben.

Bei größeren Beschwerden, welcher Art sie auch sein mögen, sollte natürlich ein Arzt aufgesucht werden.

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