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Ist die Rede von Solarenergie, wird grundsätzlich zwischen Solarthermie und Photovoltaik unterschieden. Solarthermische Anlagen erzeugen Wärme, Photovoltaikanlagen hingegen Solarstrom. Die Technik hierfür ist völlig unterschiedlich. Eine Voraussetzung jedoch muss für beide Anlagentypen gegeben sein: eine Dachfläche in geeigneter Größe und Neigung, und eine optimale Ausrichtung zur Sonne.

Solarthermie oder Solarwärmeanlagen erzeugen warmes Wasser. Auf das Dach werden Solarkollektoren montiert, die das Sonnenlicht in Wärme umwandeln. Diese Wärme wird über eine Solarflüssigkeit in einen Speicher zirkuliert. Das kann ein solarer Trinkwasserspeicher sein oder ein Puffer- oder Kombi­speicher, der bei größeren Anlagen zur Heizungsunterstützung dient.

Für Anlagen zur Trinkwassererwärmung sind Flachkollektoren hinreichend gut geeignet. Wer jedoch wenig Platz auf dem Dach hat, greift gern zu Vakuum-Röhrenkollektoren. Sie sind um 50 Prozent effektiver als Flachkollektoren. Außerdem zeigen sich Röhrenkollektoren weitestgehend von der Außentemperatur unabhängig. Egal, ob minus 20 Grad oder plus 20 Grad herrschen, die Anlagen eignen sich bestens zur Heizungsunterstützung. Dabei wird neben etwa 10-15 Quadratmetern Kollektorfläche auf dem Dach im Hauswirtschaftsraum oder im Keller ein Standplatz für den Speicher benötigt.

Ist das eigene Dach für die Anbringung der Kollektoren nicht geeignet, lässt sich die Wärmeerzeugung über solare Energiewände realisieren. Röhrenkollektoren der modernsten Bauart mit der NARVA-Röhre kommen hier zum Einsatz. Ein Eingriff in die obere Bausubstanz des Hauses wird dabei vermieden. Die Absorber der Röhren werden exakt in den Sonnenstand gedreht, das garantiert höchste Erträge.

Mit Hilfe der Sonnenenergie lässt sich neben Wärme auch Strom erzeugen. Photovoltaikanlagen wandelt die Energie über Solarmodule in Strom um. Das funktioniert so: Die Solarmodule erzeugen je nach Sonneneinstrahlung eine Gleichspannung. Diese wird über die Wechselrichter in eine Netzspannung von 230V gewandelt. Der Solarstrom wird über einen separaten Zähler in das örtliche Stromnetz eingespeist und vom örtlichen Energieversorger vergütet. Für die Wechselrichter, die doppelt so groß wie ein Schuhkarton sind, wird ein belüfteter Platz an der Wand in der Nähe der vorhandenen Stromzähleranlage benötigt.

Der Nutzen von Solaranlagen ist nach wie vor groß. Die Meinung, dass sich solarthermische Anlagen nicht lohnen, ist weit verbreitet und auch 20 Jahre alt. Die Anlagentechnik hat sich zur Spitzentechnologie entwickelt und trägt mit einem erheblichen Teil zur Heizkostenersparnis bei. Je nach Anlagentyp können etwa 60 Prozent des Energiebedarfes zur Trinkwassererwärmung damit gedeckt werden. 30 Prozent Energieeinsparung zur Heizungsunterstützung sind nicht selten. Mit Photovoltaikanlagen lässt sich Geld verdienen. So erwirtschaftet eine 5 kWp (Kilowatt-Peak, Spitzenleistung) Solarstromanlage je nach Standort etwa 1.500 Euro pro Jahr.

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