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Unterstützung & Hilfe für Wachkomapatienten
Die Pflegeeinrichtung Haus Pankow baut eine Abteilung auf, die sich ganz speziell um Wachkoma-Patienten der Phase F kümmert. Ihr Ziel ist die Verbesserung der Teilhabe der betroffenen Menschen am Leben, aber auch die Entlastung der pflegenden Angehörigen.

Die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in der Langzeitrehabilitationsphase F (Wachkoma) ist eine Aufgabe, die nicht allein von der Medizin gelöst werden kann. Sie bedarf der Fürsorge von Angehörigen sowie der Förderung, Betreuung und Pflege durch Therapeuten und qualifizierte Pflegekräfte.

Im Wachkoma zu leben bedeutet eine schwere Hirnschädigung zu haben, die einer intensiven medizinischen Behandlung, einschließlich Frührehabilitation mit anschließender qualifizierter Langzeitversorgung zu Hause oder in einer Einrichtung zur Schwerstpflege bedarf. Betroffen von einem Schädel-Hirn-Trauma mit bleibenden Hirnschädigungen sind in Deutschland jährlich etwa 40.000 Menschen.

Die Patienten der Phase F sind hilflos und zugleich sensibel. Wie ein Seismograph wird von ihnen die Umgebung hinsichtlich ihrer Stimmung abgetastet. Sie können, wenn überhaupt, ihre Aufmerksamkeit in der Regel nur für kurze Momente auf die Umwelt richten („inselförmiges Erwachen"). Ihre Bewegungen sind oft nur angedeutet und treten ganz langsam in Erscheinung. Ihre Regungen sind auf den ersten Blick kaum zu bemerken und oft schwer zu entschlüsseln. Darum müssen Angehörige und das betreuende Personal meist erst lernen, die winzigen Zeichen und angedeuteten Bewegungen im körpernahen Dialog zu entschlüsseln. Dies zu schaffen ist ein entscheidender Punkt.

Die Pflege und Betreuung von Menschen der Phase F im Haus Pankow bedeutet eine präzise Strukturierung des Tagesablaufes, denn feste Zeiten vermitteln Sicherheit für die Bewohner, die Schaffung eines vertrauensvollen Umfeldes ohne Reizüberflutungen und eine Planung der Versorgung, Pflege und Betreuung über 24 Stunden. Kontinuierlich sind externe Berufsgruppen wie Ärzte und Logopäden, aber auch Pfarrer und Therapeuten einzubinden. Benötigt werden individuelle Förderpläne, eine umfassende Einbeziehung der Angehörigen und die spezielle Weiterbildung der Mitarbeiter und Angehörigen. Die Ausbildung der Mitarbeiter geht weit über die normale Pflegeausbildung hinaus. Die Pflege- und Betreuungsrelation liegt bei einem Mitarbeiter für einen Bewohner. Fest angestellt sind zudem eigene Ergo- und Physiotherapeuten. Enorm wichtig ist auch die Betreuung der Angehörigen. Hierfür empfiehlt es sich, eine Selbsthilfegruppe zu gründen.

Mehr Informationen unter:
Seniorenresidenzen Bürgerpark GmbH
Haus Pankow
Schulzestr. 10, 13187 Berlin
Tel. 030/ 49 40 04-0
Fax 030/ 49 40 04-736
www.buerpark-berlin.de

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