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Woran Sie einen seriösen Arbeitsvermittler erkennen
Es gibt schwarze Schafe in allen Branchen. Doch leider erkennt man das meist erst, wenn es schon zu spät ist.

Leider haben unseriöse Arbeitsvermittler kein Schild auf der Stirn, an dem wir erkennen können, wie engagiert sie sich mit uns befassen werden, aber es gibt Anzeichen, die eine Warnung sein können.

Ein engagierter Arbeitsvermittler nimmt nicht einfach Ihre Unterlagen entgegen und schickt Sie mit den Worten „Ich melde mich dann bei Ihnen" wieder weg. Er nimmt sich Zeit, Sie kennen zu lernen und mehr über Sie zu erfahren, als in Ihren Unterlagen steht. Zudem erarbeitet er mit Ihnen, wenn nötig, eine vollständige und professionelle Bewerbung.

Versucht Ihr Arbeitsvermittler, Ihnen viele Jobs zu vermitteln, aber nie einen, der überhaupt zu Ihren Fähigkeiten und Referenzen passt, sollten Sie misstrauisch werden. Hat Ihr Arbeitsvermittler sich mit Ihnen vertraut gemacht, sollte er eine gewisse Vorstellung davon haben, welche Arbeit zu Ihnen passt. Wichtig ist zielführende Vermittlung.

Ein guter privater Arbeitsvermittler führt zuerst ein ausgiebiges Gespräch mit Ihnen, um Ihre Stärken und Schwächen in Erfahrung zu bringen. Er stellt sich dann flexibel darauf ein und versucht so, die für Sie am besten geeignete Arbeit zu finden. Durch die genaue Abstimmung von Arbeitsuchendem und zukünftigem Arbeitgeber aufeinander kann ein engagierter Arbeitsvermittler auch häufig relativ schnell und erfolgreich vermitteln.

Natürlich ist man niemals ganz davor gefeit, an ein schwarzes Schaf zu geraten. Doch in der letzten Ausgabe unseres Ratgebers haben wir Ihnen bereits den Ring der Arbeitsvermittler (RdA) vorgestellt. Hier können Sie sich erkundigen und im Idealfall gleich ein Mitglied des Rings engagieren. Die Mitglieder erfüllen bestimmte Voraussetzungen und halten sich an strenge Qualitätsrichtlinien.

Auch an der Höhe der Vermittlungsgebühr und an dem Zeitpunkt ihrer Erhebung können Sie erkennen, ob Sie eventuell übers Ohr gehauen werden.

Der Höchstsatz für die Vermittlungsvergütung sollte sich an dem üblichen Betrag des Vermittlungsgutscheines orientieren. Eine Ausnahme bilden Künstler, Fotomodelle, Berufssportler und Au Pairs. Eine Vergütung ist erst nach erfolgreicher Vermittlung üblich.

Eine Gebühr für die Vermittlung kann von dem Arbeitsuchenden verlangt werden, wenn dazu ein schriftlicher Vermittlungsvertrag abgeschlossen wurde, aus dem ganz konkret die Vermittlungsgebühr hervorgeht. Bei Inhabern von Vermittlungsgutscheinen sollten alle Leistungen für Beratungsgespräche, Bewerbungstraining, Hilfe bei der Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen u.ä. in der Vermittlungsgebühr enthalten sein.

Achten Sie also auf ein engagiertes und zielgerichtetes Vermittlungsverhalten und erkundigen Sie sich im Vorhinein genau über den Vermittler, zum Beispiel bei Bekannten oder dem Ring der Arbeitsvermittler. Für eine erfolgreiche Vermittlung kommt es auch auf Ihr eigenes Engagement an. Gute Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen dem Arbeitsvermittler und Ihnen bringen den besten Erfolg.


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