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Wenn Waldi nicht pariert
Ein Hund, der nicht auf Herrchen oder Frauchen hört, kann einige Probleme verursachen. Hat sich ein Fehlverhalten durchgesetzt, ist es sehr schwer, das Tier umzuerziehen. Eine Möglichkeit für Hundehalter ist es, sich Hilfe bei den ausgebildeten Hundetrainern einer Hundeschule zu suchen.

Die Erziehung eines Hundes bedeutet mehr, als dem Tier „Sitz!" und Platz!" beizubringen. Denn im Ergebnis sollen Hunde keine abgerichteten und willenlosen Tiere werden, sondern sollten in ihrem Charakter respektiert und gefördert werden. Das setzt Einfühlungsvermögen und Verständnis voraus. Viele Hundeschulen arbeiten ohne Hilfsmittel, das heißt weder Leckerlis noch irgendeine Form von Gewalt werden beim Hundetraining angewandt. Ziel des Trainings ist die freiwillige Bindung des Hundes an seinen Halter, ohne ihn durch Hilfsmittel zu manipulieren.

Damit das funktioniert, muss der Hundehalter theoretisch und praktisch geschult werden. Wenn dieser es schafft, Verständnis für die Gefühle und Denkweise seines Tieres aufzubringen, eröffnen sich neue Möglichkeiten der Verständigung. Eine solide Beziehung aufzubauen fordert Respekt, Vertrauen und Verständnis. Mit Drohungen, Gewalt oder Bestechung wird kein Hundehalter vorwärtskommen, denn unterwirft sich das Tier aus Angst, dann hat auch er nichts gewonnen.

Wenn Sie also nur das Beste für Ihren Vierbeiner wollen, sollten Sie eine Hundeschule oder einen Hundetrainer suchen, der ohne Gewalt arbeitet, ohne körperlichen Druck, elektronische Hilfsmittel, ohne Leinendruck- und -ruck, ohne Bestechung durch Leckerlis und auch ohne Anschreien.

Denn es existiert ein Unterschied zwischen Führung und Erziehung. „Sitz!" und „Platz!" sind konditionierte Signale, die schnell unbeachtet bleiben, wenn ein Haase durchs Gras hüpft, ein Döner an der Parkbank lockt oder ein anderer Hund vorbeikommt. Und ein Leithund sagt auch nicht „Sitz!" und vergibt Leckerlis - er erreicht durch Führung, dass ein anderer Hund am Platz sitzen bleibt. So ist es hilfreich, dieselbe Sprache wie das Tier zu sprechen. Keine Sorge, dafür ist es nicht notwendig, dass Sie anfangen zu bellen.

Die Dauer des Trainings hängt vom Trainingsziel und natürlich auch vom Alter des Tieres ab. Für Welpen gibt es spezielle Welpenprogramme. Bis ein drei Monate alter Welpe die Grundkommandos und das Laufen an der Leine oder das Laufen ohne Leine an der Straße beherrscht, vergehen ungefähr drei Monate. Das Trainingsprogramm sollte auf Sie persönlich abgestimmt sein und - vor allem bei Problemen mit älteren Hunden - auch an den Orten stattfinden, wo die Probleme auftreten, beispielsweise in der eigenen Wohnung.

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