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Strom selbst erzeugen
Im September 2009 gerieten erstmals sogenannte „Zuhausekraftwerke“, das sind Mini-Blockheizkraftwerke (Mini-BHKW‘s) in die Schlagzeilen, als ein Energielieferant plante, mit derartig autonomen und hocheffizienten Energieversorgungsmaschinen in die dezentrale Stromversorgung in Deutschland einzusteigen.

Was hat man sich unter einem Zuhausekraftwerk vorzustellen? Ein Mini-BHKW ist ein speziell für den privaten Einsatz entwickeltes Blockheizkraftwerk, welches nach dem gleichen technischen Prinzip funktioniert, der Kraft-Wärme-Kopplung. Dabei wird ein Stromgenerator über einen Verbrennungsmotor (z. B. einen Dieselmotor) angetrieben, und erzeugt damit Strom. Die ebenfalls entstehende Wärme kann über einen Wärmetauscher für die Heizung oder die Brauchwassernutzung eingesetzt werden. Überschüssiger Strom kann in das öffentliche Netz eingespeist werden. Durch die computergesteuerte Zusammenschaltung Tausender Mini-BHKW zu einem virtuellen Großkraftwerk könnte bei schnellen Reaktionszeiten das öffentliche Netz stabilisiert werden, dies würde nach Meinung von Experten Atomkraftwerke überflüssig machen.

Denn ein Mini-BHKW ist sehr effizient und hat einen Wirkungsgrad von 80 bis zu 94 Prozent, das heißt, die eingesetzte Primärenergie wird zu 80 bis 94 Prozent genutzt, und somit bei geringer Co2-Entstehung hochwirtschaftlich in Strom- und Wärmeerzeugung umgesetzt. Zum Vergleich: Ein Atomkraftwerk kommt bei immensen Betriebs- und Folgekosten gerade einmal auf 30 bis 40 Prozent Wirkungsgrad.

Da die Rohstoffvorräte der Erde begrenzt sind, führt steigender Verbrauch durch zunehmende Industrialisierung und die Bevölkerungszunahme auf Dauer zu steigenden Kosten für Rohstoffe. Um so effizient wie möglich mit den vorhandenen Rohstoffen, umzugehen, könnten Mini-BHKW als dezentrale Energieversorger gute Dienste leisten. Sie sind in Neubau und Modernisierung einsetzbar, gewerblich und privat nutzbar, und ersparen teure Öko-Modernisierungen.

Insider sehen diese Entwicklung durch Aktivitäten der Strom-Lobby blockiert: Aufgrund der enormen Nachfrage im Jahr 2009 wurde das für 2010 zur Verfügung stehende Budget für das Förderprogramm für hocheffiziente kleine Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-KWK) bereits voll ausgeschöpft. Seitdem gab es keine weiteren Bewilligungen zur finanziellen Unterstützung.

 

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