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Die geeignete Schule für Ihr Kind
Da das deutsche Schulsystem Schüler sehr frühzeitig selektiert, stellt sich bereits am Ende der vierten oder sechsten Klasse für Eltern und Schüler die Frage: Gymnasium, Realschule oder Hauptschule?

Im Folgenden bleiben Privatschulen außen vor, die sich nur Wenige leisten können, deren staatliche Fördermittel jedoch von denjenigen mit getragen werden, für die dieser Schultyp unerschwinglich bleibt.

Einerseits wünschen sich Eltern die bestmögliche Ausbildung für ihr Kind, andererseits spielen schulische Leistungen und Wesen des Kindes, sein Arbeits- und Sozialverhalten eine Rolle.

Sie kennen Ihr Kind am besten
Eltern sollten darüber nachdenken, wie viel sie ihrem Kind zutrauen, und wie schnell ihr Kind in der Lage ist, Inhalte aufzufassen. Von Bedeutung ist auch, ob das Kind gut selbständig arbeiten kann. Oft ändert sich das Lernverhalten auch noch im Laufe der schulischen Entwicklung. Viele Eltern schätzen ihr Kind und dessen Lernentwicklung wahrscheinlich recht gut ein, zumal der Notendurchschnitt Anhaltspunkte bietet. In einem Beratungsgespräch mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer wird die Situation besprochen und eine Empfehlung seitens der Schule ausgesprochen.

Empfehlungsschreiben
Diese Empfehlung ist jedoch nicht unbedingt bindend. Je nach Bundesland ist die Rechtslage diesbezüglich verschieden. Meist haben Eltern die Möglichkeit, Kompromisslösungen zu vereinbaren, wenn ihrem Kind beispielsweise die Realschule empfohlen wird, sie ihren Nachwuchs aber auf das Gymnasium schicken möchten.In einem solchen Fall können Kinder eine Aufnahmeprüfung absolvieren. Sieht das Land jedoch die Empfehlung der Schule als verpflichtend an, können sich Eltern nicht darüber hinwegsetzen.

Bildung ist Sache der Länder
Da Schulen in den Kompetenzbereich der Bundesländer fallen, gibt es dazu keine bundesweite einheitliche Regelung. In manchen Ländern ist ein bestimmter Notendurchschnitt Bedingung für die Aufnahme am Gymnasium. Dabei sind gute Leistungen in den Kern¬fächern Deutsch und Mathematik sehr wichtig, sowie im Fach Heimat- und Sachkunde. Bei einem Notendurchschnitt von 2,33 oder besser, können Sie ihr Kind ohne Bedenken am Gymnasium anmelden. Diese Zahl ist nur zur Orientierung gedacht. In Niedersachsen zum Beispiel, muss für die Aufnahme am Gymnasium kein bestimmter Notendurchschnitt erbracht werden.

Anmeldeformalitäten
In Berlin ist das Empfehlungsschreiben der Lehrer ebenfalls nicht bindend. Die Anmeldung an der weiterführenden Schule ist relativ unkompliziert. Sie erhalten dafür ein Anmeldeformular und benötigen das von der Schule ausgestellte Übergangszeugnis und die Geburtsurkunde ihres Kindes. Im Anmeldeformular kann die gewünschte Schule benannt werden, sowie ein Zweit- und Drittwunsch. Für die Aufnahme an einem Spezialgymnasium, zum Beispiel der Fachrichtung Biologie, ist es durchaus üblich, dass sich die Zehnjährigen mit der Direktorin oder dem Direktor der Schule in einer Art Einstellungsgespräch unterhalten müssen. Ansonsten gilt das erste Halbjahr in Gymnasien und Realschulen als Probezeit, an Gesamt- und Hauptschulen nicht.

Informieren Sie sich
Für die Suche nach einer geeigneten Schule für Ihr Kind, können Sie sich beim Bezirksamt beraten lassen, Informations-broschüren lesen oder auch im Internet informieren. Auf der Seite www.Note1plus.de finden Sie Informationen zu schulischen Entwicklungsmöglichkeiten nach der vierten Klasse. In den Verzeichnissen auf www.Schulradar.de und www.Schulweb.de hat man die Möglichkeit, möglichst nah am Wohnort gelegene Schulen zu suchen.

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