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Vom Unbehagen bis zur Panik
Vier von fünf Autofahrern geben Schwierigkeiten beim Durchfahren von Tunneln an. Bei starken Ängsten sind tunnelfreie Ausweichstrecken das kleinere Übel, denn wer mental unvorbereitet in einen Tunnel fährt, riskiert unberechenbare Angstauslöser und damit Fehlreaktionen, mit denen er sich selbst und andere schwer gefährdet.

 

Bitte aufmerksam auf Ampelsignale, Schilder, Geschwindigkeitsbeschränkungen und Überholverbote achten, solche Vorgaben können sich schnell ändern und werden leicht übersehen. Schon vor der Einfahrt sollte das Licht eingeschaltet werden. Durch plötzliches Einschalten im Tunnel könnten Nachfolgende die Schlusslichter nämlich für Bremsleuchten halten. Sonnenbrillen sollten vorher abgenommen werden, Kradfahrer sollten ihr Visier einen Spalt offenlassen, damit sie besser hören können. Vor langen Tunneln wie zum Beispiel dem Gotthardtunnel unbedingt die Tankanzeige überprüfen, um sich ein gefahrenträchtiges Liegenbleiben in der Röhre zu ersparen. Wer müde ist und eine Pause nötig hätte, rastet besser rechtzeitig, denn im Tunnel gibt es keine Raststätten.

Im Tunnel gilt: Diszipliniert und gleichmäßig ruhig fahren. Geschwindigkeit und Abstand lassen sich schwerer abschätzen als draußen, daher deutlich mehr Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Verkehr einhalten. Bei einspurigen Tunnels lieber an den Markierungen für die rechte Fahrbahn orientieren als an der Mittellinie. Die doppelte Trennlinie ist für Überholmanöver absolut tabu. Es gilt überall absolutes Wendeverbot. Im Falle einer Stauung mit ausreichendem Abstand anhalten und die Warnblinkanlage einschalten, bei längerem Halt den Motor wegen möglicher Überhitzung abschalten. In einer Nothaltebucht darf nur im wirklichen Notfall gehalten werden. Bei Pannen auf jeden Fall versuchen, die nächste Haltebucht zu erreichen. Dort lässt sich über ein Notruftelefon Hilfe anfordern, und die meisten werden auch von der Tunnelzentrale kameraüberwacht.

Beim Auftreten von Angst sollte diese innerlich zugelassen werden: Versuchen Sie ruhig zu bleiben und sich weiter an die Verkehrsregeln zu halten. Meist helfen schon einfache Ablenkungen wie Radiohören, sich mit dem Beifahrer unterhalten oder ans nächste Fahrtziel zu denken, um sich wieder etwas zu beruhigen. Im Falle einer Panikattacke auf die Anfahrt der nächsten Pannenbucht konzentrieren.

Vor der Ausfahrt aus dem Tunnel wieder an die Augenumstellung denken. - Gute Fahrt!

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