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So statten Sie Ihre Reiseapotheke richtig aus
Sind Sie vielleicht auch gerade mitten in den Urlaubsvorbereitungen und überlegen noch, ob Sie auch an alles gedacht haben? Badesachen, Fotoapparat und Sonnenhut? Aber haben Sie auch die Reiseapotheke eingepackt? Kleinere „Wehwehchen“ kommen auf fast jeder Urlaubsfahrt vor. Wir zeigen Ihnen, was die wichtigsten Bestandteile Ihrer Reiseapotheke sein sollten.

Zunächst sollte die Reiseapotheke auf die individuellen Bedürfnisse aller Mitreisenden abgestimmt werden.Zudem ist auch die Dauer des Aufenthaltes am Urlaubsort ausschlaggebend. Und wer innerhalb bekannter Gefilde, also in Europa bleibt, der braucht längst nicht so ein umfangreiches Sortiment, wie jener, der einen exotischeren Urlaubsort gewählt hat.

Beim Urlaub außerhalb Europas sollte man seine kleine Apotheke natürlich auf den Zielort abstimmen. Fahren Sie an einen abgelegen Ort, kann es sich als sehr schwierig erweisen, überhaupt eine Apotheke zu finden. An einem sehr überfüllten Urlaubsort hingegen kann es passieren, dass ein andauernder Andrang durch all die Urlauber herrscht.

Seien Sie nicht leichtsinnig
Manche meinen, sie brauchen keine Reisapotheke, sie denken sich: `Ich werde doch nicht ausgerechnet im Urlaub krank werden. Ich passe einfach auf und mir passiert nichts.´ Doch das ist ein Trugschluss. Vielen geht es so, dass sie, sobald sie ihrem Alltagsstress entfliehen und sich entspannen können, erst recht krank werden, weil dem Körper signalisiert wird, dass jetzt endlich die Zeit gekommen ist, wo er sich entspannen kann und nicht länger kämpfen muss.

Sonnenschutz
Gerade wenn Sie mit Kindern unterwegs sind und in ein warmes Land fahren, sollten Sie auf keinen Fall den Sonnenschutz vergessen.
Achten Sie darauf, dass er mineralisch ist. Dieser deckt die Haut nämlich sicher ab und lässt die schädlichen UV-Strahlen nicht an die Kinderhaut. Sie erkennen ihn daran, dass er einen weißen Schimmer nach dem Auftragen hinterlässt. Chemischer Sonnenschutz hingegen lässt die Sonne teilweise durch und kann so einen Schaden eventuell nicht verhindern. Achten Sie also auf höchstmöglichen Schutz, auch bei sich selbst.

Reiseübelkeit
Was bei keiner Reise fehlen darf, sind Mittel gegen die Reiseübelkeit. Da gibt es entweder Tabletten oder Kaugummis. Beide erzielen ihre Wirkung, jedoch auf unterschiedliche Weise. Wer weiß, dass ihm bei Autofahrten oder Flügen schlecht wird, der kann eine halbe Stunde vor Fahrtantritt eine Tablette nehmen, die in der Regel vier Stunden lang wirkt. Kaugummis hingegen helfen im Akutfall. Wem unerwartet schlecht wird, der kann einen Kaugummi kauen und erfährt sofortige Besserung.

Insektenschutzmittel
Denken Sie auch an Insektenschutzmittel. Achten Sie aber auf deren Stärke, bei Kindern muss je nach Alter sondiert werden, Erwachsene hingegen können ruhig stärkere Mittel benutzen.
Besonders in diesem Jahr ist, durch den milden Winter, die Gefahr durch Zecken sehr groß. Sie treten momentan vermehrt und aggressiv auf. Schützen Sie Ihren gesamten Körper. Infizierte Zecken geben Borrelien ab, an denen man schwer erkranken kann. Gehen Sie mit einem Zeckenbiss daher umgehend zum Arzt. Dort bekommen Sie Antibiotika, die Borrelien abtöten. Die Folgen können andernfalls zum Beispiel Rheuma oder Augenprobleme sein. (Mehr dazu in der Infobox)

Durchfall
Viele Urlauber haben schon „Montezumas Rache" erlebt, wenn sie in den Urlaub gefahren sind. Es ist normal, dass einem das ungewohnte Essen in einem fremden Land vielleicht nicht gut bekommt. Wenn Sie ein Mittel dagegen nehmen, passen Sie jedoch auf, dass Ihre Beschwerden nicht durch Keime ausgelöst worden sind. Denn „schnelle" Mittel, wie Imodium legen dem Darm quasi still, was dann bedeutet, das auch die Keime drinnen bleiben und so dem Körper zusätzlichen Schaden zufügen. Es hilft aber am besten, wenn es mal schnell gehen muss.

Wer etwas mehr Zeit hat, der kann zu Mitteln, wie Perenterol greifen. Das wirkt innerhalb von drei Stunden und kann als Prophylaxe bereits fünf Tage vor dem Urlaub eingenommen werden. Es enthält ein Hefebakterium, das dafür sorgt, dass die Darmflora sich wieder regeneriert, es bekämpft also die Ursache und führt zu wirklicher Besserung. Nur ist das im Urlaub eher ungünstig, da Sie, wenn Sie dieses nutzen, nur noch wenig vom schönen Wetter draußen mitbekommen.

Mit Darmbeschwerden eng verbunden sind Magenprobleme. Diese treten ebenfalls meist durch die ungewohnte Nahrung auf, in den südlichen Ländern zum Beispiel durch Eiscreme. Hier helfen Mittel, wie Riopan, die eine bis zu 12-stündige Wirkung erzielen.

Desinfektionsmittel
Viele Urlauber packen in Ihre Reisapotheke auch Desinfektionsmittel. Das in erster Linie einmal aus Angst vor einem vielleicht unhygienischen Hotel. Es hilft aber auch bei Verletzungen und verhindert unter Umständen besagte Magen-Darm-Beschwerden. Sie sind in jedem Fall gut beraten, wenn Sie ein solches Mittel dabei haben.

Augen und Ohren
Ein weiteres, besonders für den Sommerurlaub typisches Leiden sind Augen- und/oder Ohrenbeschwerden. Gerade Kinder sind hier häufig betroffen. Das kommt meist durch zu viel Wasser beim Badespass. Lassen Sie sich zu diesem Thema in Ihrer Apotheke über die verschiedenen Tropfen beraten, um im Ernstfall das Passende parat zu haben.

Verbandszeug
Bei all den Pillen und Mittelchen, vergessen Sie bitte nicht, etwas Verbandszeug einzustek¬ken. Eine kleine Verletzung kann ganz schnell passieren. Bei größeren Beschwerden sollten Sie natürlich zum Arzt gehen. Planen Sie zum Beispiel eine Trekkingtour oder wollen Sei Bergsteigen gehen, stecken Sie unbedingt Verbandszeug ein.

Wir hoffen, Sie haben noch einige Anregungen für Ihre Reisevorbereitungen bekommen. Für eingehende Beratung fragen Sie in Ihrer Apotheke nach.

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