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Lebendig und liebenswert
Weißensee entstand um 1230 an einer Handelsstraße, die Böhmen und Sachsen mit der Ostsee verband, aus dem Dorf Wittenze, das an einem fischreichen großen See lag, der später Weißer See genannt wurde. Die heutige Berliner Allee erwuchs aus der mittelalterlichen Dorfstraße.

Zur Zeit beginnender Immobilienspekulationen in der rasch wachsenden Großstadt erwarb ein Hamburger Kaufmann 1872 das Gut Weißensee, um es zu parzellieren und weiter zu veräußern. Ein anderer Investor errichtete das heutige Kompo­nisten­viertel, einen Komplex vom Mehrfamilienhäusern mit Gründerzeitcharakter. Als es kurz darauf viele Berliner in den damaligen Vorort zog, wurde das so genannte Munzipialviertel mit Bauten des Architekten James Bühring am Kreuzpfuhl gebaut. Unter der Perspektive des Neuen Bauens konzipierte Bruno Taut 1925 sein Wohnhausensemble an der Buschallee. Ab 1959 entstanden weitere Wohngebiete, in den 90ern dann Karow Nord für 20.000 Menschen. Das Gutshaus am südlichen Seeufer wurde 1859 in ein Schlösschen mit Park umgewandelt, dass sich rasch zu einem Amüsier-Etablissement mit Tanzsälen und Volksfest-Attraktionen entwickelte. Später erwarb die Gemeinde Schloss und Parkanlage für die Öffentlichkeit. 1919 brannte das Schloss ab. Übrig blieben Strandbad und Milchhäuschen, in dem ehemals Produkte aus dem gemeindeeigenen Kuhstall angeboten wurden. - Das 1911 errichtete Säuglingskrankenhaus (Hansastr.) ist heute ein Bild des Jammers.

1877 wurde in Weißensee die 1. Berliner Trabrennbahn gegründet. Nach längerer Stilllegung 1955 noch einmal als Radrennbahn zu Ehren gekommen, ist das Gelände seit den 80er Jahren durch legendäre Konzerte wiedererweckt worden. Neben der Dorfkirche beherbergt der Ortsteil die Baptistenkirche, die St-Joseph-Kirche und die Ruine der Bethanienkirche auf dem Mirbachplatz. - 1875 erwarb die Jüdische Gemeinde einen 40 Hektar großen Begräbnisplatz. Der flächengrößte erhaltene jüdische Friedof Europas mit seinen 115.000 Grabstellen steht seit den 70er Jahren unter Denkmalschutz.

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