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Satelliten-TV: Ab 30. April 2012 nur noch digital
Wer sein Fernsehprogramm noch analog über Satellit empfängt, sollte möglichst bald auf digitalen Satellitenempfang umsteigen, da Ende April nächsten Jahres die analoge Ausstrahlung von Rundfunksignalen beendet wird. Der Umstieg ist gar nicht so schwer, „gewusst wie!“ erklärt, was zu beachten ist.

In der Regel werden einfach zwei neue Komponenten benötigt: Ein digitaler Receiver („DVB-S“ oder „DVB-S2“ –auf HDTV-Tauglichkeit achten) und ein Universal-LNB, das ist ein „Low Noise Block Converter“, die eigentliche Empfangseinheit für alle Digitalprogramme im Low-Band (10,7 – 11,75 GHz) und im High- Band (11,8- 12,75 GHz).

Bisher wurden die analogen Programme im Low-Band-Bereich übertragen und empfangen. Ältere LNB’s (bis 1997) können daher nur dieses Frequenzband empfangen.

Testen lässt sich dies ganz einfach so: Zunächst überprüfen, ob die Antenne optimal ausgerichtet ist. Anschließend einen DVB-S-Receiver anschließen und einen Sendersuchlauf durchführen. Empfängt das Gerät bei korrekter Antennenausrichtung nur wenige Sender, und nicht das komplette Angebot von etwa 350 Kanälen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen älteren LNB, der nur für den Analog-Empfang geeignet ist.

Im Handel werden heutzutage nur noch digitale LNB’s vertrieben. Neben dem Universal- Single-LNB, der nur einen Digitalreceiver bedienen kann, gibt es die Universal-LNB’s als Twin- (für 2), Quad- (für 4) und Octo-LNB’s (für 8 Anschlüsse). Bei den letzteren beiden ist bereits ein Multischalter, der die Signale an die einzelnen Receiver verteilt, eingebaut.

Bisherige Sat-Antennen sind meist noch für den Empfang digitaler Fernseh- und Hörfunkprogramme geeignet. Auch die bisherige Position der Antenne kann beibehalten werden, denn auch der Digitalempfang wird über ASTRA 19,2 Grad Ost abgewickelt, erfordert allerdings die exakte Justierung der Antenne. Daher beim Auswechseln des LNB darauf achten, die Antenne möglichst nicht zu verstellen, um den besten Empfang zu gewährleisten.

Teilnehmer von Gemeinschaftsantennen- Anlagen, die sich nicht sicher sind, ob die Anlage analog oder digital ist, sollten nachsehen, ob bei der Mehrteilnehmeranlage vier Koaxialkabel aus dem LNB zum Multischalter führen, und alle vier Kabel am Multischalter angeschlossen sind. Das bedeutet, dass die Anschlüsse „Low Band H“, „Low Band V“, „High Band H“ und „Low Band V“ belegt sind.

Die Umrüstung einer analogen Gemeinschaftsantennen- Anlage (SMATV) verlangt neben dem Austausch von LNB und Multischalter meist noch die Verlegung zweier weiterer Zuleitungen, um alle vier Empfangsebenen zu erhalten. Dies erfordert fachmännische Unterstützung. Wenn das empfangene Signal anschließend auf analog umgesetzt wird, können die bisherigen analogen Receiver in den Haushalten beibehalten werden.

Wenn das Satellitensignal direkt weitervermittelt wird, ist ein Digitalreceiver erforderlich. Sollen Programme als DVB-T oder DVB-C Signale empfangbar sein, ist ein entsprechender Digitalreceiver zum Fernsehgerät nötig.

Nach der Umstellung können alte Fernseher oder Videorekorder weiter genutzt werden. Für Videorekorder ist allerdings ein SCART-Anschluss am Digitalreceiver erforderlich, und die Aufzeichnungsqualität wird meist schlechter.

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