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Organ spenden = Leben retten!
Gerade einmal 20 Prozent der Bundesbürger besitzen einen Organspendeausweis, was angesichts von 12.000 Patienten, die auf ein Spendeorgan warten, zu wenig ist. Verbesserung soll ein aktueller Gesetzesentwurf zur Organspende schaffen. Dieser sieht vor, dass jeder Bürger über 16 Jahre eine Entscheidung zur Organspende treffen soll. Dafür werden insbesondere die gesetzlichen Krankenkassen und die private Krankenversicherung (PKV) in die Pflicht genommen. Diese sollen flächendeckend und regelmäßig die Spendenbereitschaft der Bürger erfragen.

Man unterscheidet zwei Arten der Organspende – Zum Einen gibt es die Lebendspende, bei der ein Organ von einer lebenden Person auf einen Empfänger übertragen wird. In diesem Fall werden in Deutschland ausschließlich Nieren und Teile der Leber gespendet. Als postmortale Organspende bezeichnet man eine Organspende nach dem Tod. Dabei wird das Herz-Kreislauf-System aufrechterhalten, obwohl die Gehirnfunktionen bereits erloschen sind. Um spenden zu können, muss der Hirntod zweifelsfrei festgestellt werden und eine Zustimmung durch den Spender bzw. Angehörige des Verstorbenen vorliegen. Die Angehörigen müssen nach dem mutmaßlichen Willen des verstorbenen Menschen handeln. Hauptsächlich werden bei einer Organspende in Deutschland Niere, Lunge, Leber, Herz und Bauchspeicheldrüse transplantiert, die meisten Patienten warten auf eine Niere.

Die Gewebespende wird seit mittlerweile 100 Jahren durchgeführt und ist von großer Bedeutung, da jährlich mehr als 10.000 Patienten von gespendetem Gewebe aus Herzklappen, Hornhaut, Haut oder Knochen profitieren. Trotzdem wird der Bedarf nicht annähernd gedeckt. Knochen und Hornhaut können ein Leben lang gespendet werden, Bänder und Sehnen bis zum Alter von 65 Jahren. Bei einer Hautspende liegt die Grenze bei 75 Jahren. Spenden sind grundsätzlich anonym.

Wie werde ich Organspender?
Organspendeausweise sind in vielen Arztpraxen und Apotheken erhältlich, zudem kann man via Internet völlig unbürokratisch ein vorgefertigtes Formular ausdrucken, welches mit der eigenen Unterschrift rechtsgültig ist (www.organspendeinfo. de). Es ist wichtig, Angehörigen und engen Freunden seine Entscheidung mitzuteilen und den Organspendeausweis bei sich zu tragen, das erleichtert im Ernstfall einiges.

Eine körperliche Untersuchung ist vor der Beantragung nicht notwendig, da der Gesundheitszustand des Menschen nicht konstant gleichbleibend ist. Bei der Beantragung hat man fünf Wahlmöglichkeiten, die festlegen, welche Organe / Gewebe von einer Spende ausgeschlossen werden sollen. Man kann beispielsweise nur bestimmte Organe zur Verfügung stellen oder eine Organ- und Gewebespende generell ablehnen. Diese Festlegungen sind jederzeit veränderbar.

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