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Selbst ist der Mann
Die Deutschen Meister der Fußball Bundesliga der letzten zehn Jahre, die aktuelle Top 10 der Tennis-Weltrangliste oder die Topscorer der laufenden NBA-Saison – mit Sportstatistiken kennen sich Männer bestens aus. Doch laut neuester Studie wird nur ein geringer Teil selbst sportlich aktiv. Ein neues Gesundheitsportal soll Abhilfe schaffen.

„Männer in Bewegung!“ heißt die Mitte Februar erschienene Broschüre, die unterstützt von der Internetseite www.maennergesundheitsportal. de zu einer höheren sportlichen Aktivität der Männer beitragen soll. Vorgestellt wurde sie von Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln. Laut Froböse sind nur knapp ein Viertel der deutschen Männer sportlich aktiv. Ein Grund dafür ist, dass Männer eine oftmals höhere Technikaffinität besitzen als Frauen und viel häufiger im Internet unterwegs sind. Auch deshalb ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit einem Onlineforum präsent.

Ein weiteres Problem – Männer tun erst etwas für ihre Gesundheit, wenn ein klarer Nutzen zu erkennen ist. „Männer definieren sich sehr stark über ihre Leistungsfähigkeit und ihre Leistungsbereitschaft“, sagt Prof. Ingo Froböse. So machen Männer auch beim Sport ungern Pausen, obwohl jeder Sportler diese benötigt, um die eigenen Kräfte zu regenerieren. Doch Sport ist mehr als ein Wettstreit gegen sich selbst oder andere. Bewegung kann Spaß machen und in vielen Lebensphasen äußerst hilfreich sein. Hier setzt die neue Internetseite und Broschüre an, mit der Botschaft: Sport macht leistungsfähiger, stressresistenter und attraktiver. Es werden viele Anregungen gegeben, denn nicht nur Fußball ist ein interessanter Sport, sondern auch Schwimmen, Boxen und Tanzen werden ausführlich näher gebracht.

Dass Sport einen positiven Effekt auf das körperliche Wohlbefinden besitzt, ist hinlänglich bekannt. Richtig ausgeübt wird durch regelmäßige sportliche Aktivitäten das Immun- und Herzkreislaufsystem gestärkt, die generelle Leistungsfähigkeit und das körperliche Wohlbefinden steigen. Zudem besitzt auch der psychologische Aspekt einen gewissen Stellenwert. Menschen, die Sport treiben fühlen sich nach dem Training erheblich wohler und ausgeglichener, Aggression und Kummer können reguliert werden. Vor allem bei der Behandlung von Depression hat sich Sport bewährt gemacht. So bieten mittlerweile viele psychiatrische Kliniken Morgengymnastik, Laufen, Schwimmen, Radfahren, etc. an. Durch die Endorphine (Glückshormone), die durch körperliche Aktivität ausgeschüttet werden, verbessert sich die Gemütslage und Stimmung der Patienten. Dabei ist vor allem die regelmäßige Ausübung von körperlichen Aktivitäten entscheidend.

Denn wer seine Fitness vernachlässigt, muss früher oder später die Rechnung dafür bezahlen. „Wer sich keine Zeit für seine Gesundheit nimmt, wird sich später viel Zeit für seine Krankheiten nehmen müssen“, warnt Froböse.

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