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Die zweite Lebenshälfte genießen
Unsere Gesellschaft wandelt sich: Lag die durchschnittliche Lebenserwartung bis vor einigen Jahrzehnten noch unter 60 Jahren, erlebt heute jede zweite Frau ihren 85. Geburtstag, und jeder zweite Mann wird mindestens 79 Jahre alt. Bis 2050 soll die Zahl derer, die über 90 Jahre alt werden, sogar noch wachsen. Aber: Ab wann ist jemand wirklich alt?

„Man ist so alt, wie man sich fühlt.“, heißt es in einer Weisheit, nach der viele Senioren in unserer Gesellschaft leben. Laut Statistik ist die Generation 50plus aktiver denn je. Rückblickend auf ein langes Arbeitsleben, beginnt nun für viele Rentner ein neuer Lebensabschnitt. Und das heißt für sie, das Älterwerden aktiv zu leben und zu erleben. Reisen, Bildung und Sport gehören für sie zum selbstbestimmten Leben dazu.

Viele Seniorentreffs in Pankow, Weißensee und Prenzlauer Berg bieten umfangreiche Angebote an Kulturevents, Bildungs- und Informationsveranstaltungen an. Auch Sportkurse erfreuen sich großer Beliebtheit und wirken sowohl bei Frauen, als auch Männern wie ein kleiner Jungbrunnen. Außerdem fördern sie den sozialen Austausch. Denn nicht selten wird aus einem Sportkameraden ein guter Freund.

Durch die Chance des Älterwerdens, steigt das Risiko an Alzheimer oder Demenz zu erkranken. Der fortschreitende Gedächtnisverlust macht Angst. Doch es lohnt sich, frühen Anzeichen nachzugehen und die vielfältigen Therapien in jeder Phase zu nutzen. Eine Form ist die Ergotherapie, die den fortschreitenden Verlust des Gedächtnisses zwar nicht aufhält, aber versucht, die Betroffenen nicht in ihren Verwirrung und ihrer Angstzuständen zu belassen, sondern ihnen Würde und Sicherheit zu verleihen.

Ebenso kann es im Alter zu Problemen mit der Sprache, der Stimme und des Schluckens kommen. Da die Sprache unser wichtigstes Kommunikationsmittel ist und bei Beeinträchtigung dieser, die Beziehung zur Umwelt leidet, ist es wichtig hier gezielt entgegen zu wirken. Die Sprachtherapie, wie sie Logopäden ausüben, bietet gezielte Behandlungen, um die sprachliche Fähigkeit bei Menschen, jeder Altersgruppe, zu fördern, zu erweitern, wiederherzustellen beziehungsweise sie zu erhalten.

Gesund älter zu werden, dafür gibt es natürlich keine Garantie, aber vielleicht sollten wir es nehmen wie der Lebemann Heinz Erhardt, der einmal treffend sagte: „Es ist schlimm, wenn man alt wird“ – das Alter spricht: „aber schlimmer ist es, man wird es nicht“.

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